Ds Huus «Galliloch» ligt inere Vertöifig unger. / Bild: Bruno Zürcher (zue)
Galli isch e Familiname, wo i Ortsnäme im Ämmitau wie o im Äntlibuech siner Spure het hingerlaa. «Gallili» heisst e markante Hoger ob dr Chrummenegg, südlech vom Dorf Äschlismatt. Dä Ort, wo no ganz luschtig tönt, isch bereits im
17. Jahrhundert erwähnt: «Gallÿ Zämp gibt mier ein brieff... vff sein huss vnd heinb», isch imene Protokoll vom Landschryber im Jahr 1682 notiert worde. Dir gseht auso, «Gallÿ» isch denn aus Vorname brucht worde, aagfange het die ganzi Sach mitem latinische Personename «Gallus». Bsungersch bekannt isch natürlech dr Heilig Gallus gsy, wo ds Chloschter vo Sankt Galle söu gründet ha. Vo ihm gits d Legände, dass är amene Bär, wo ihn bedroht het, gseit het, dass är für sis Ässe söu schaffe. Dr Bär isch ab u mit Houz für ds Füüre zrügg cho. Da het ihm dr Gallus es Brot gä u befohle
är söu itz ga u nieme umecho - u dr Bär het gfouget. Wäge gseht me no nüt ufem Wappe vo dr Stadt Sankt Galle e Bär.
Dr Name «Gallus» meint eigentlech so viu wie «Gallier». Das isch e grosse keltische Stamm gsy, wo im Gebiet vom hütige Frankrych, dr Weschtschwyz, Norditalie u Belgie gläbt het. Dr Heilig Gallus isch auso vom Weschte här id Schwyz ygwanderet oder villech sogar vo Irland, das isch nid gnau klar. Usem Personename «Gallus» isch de ir authochdütsche Sprach «Gallo» entstange u am Schluss när dr Familiename «Galli». Dä isch unger angerem i de Gmeinde Eggiwiu u Oberdiessbach autbeleit. «Galliloch» heisst es Huus ir Gmein Arni, grad dert, wo d Strass vor Hämlismatt gäg dr Tanne Richtig Obergoudbach geit. Entstange isch die Bezeichnig zimli sicher, wüu das Huus chly imene Tääli unger steit. Obedranne gits o no dr «Gallilochwald». Es isch müg- lech, dass dä früecher «Gallihölzli» het gheisse. Uf au Fäu isch imene Dokumänt vo 1769 e Waud ir Region Arni - Bigle eso erwähnt. «Galliwald» fingt wyter o no nordöschtlech vom Dorf Äschlismatt, ir Neechi vom Tällemoos.