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Massenweise bekunden Politiker ihrem Chef, dem Stimmvolk, dass die Selbstbestimmungsinitiative unsere Stellung in der Welt schwächt und demokratische Entscheidungen aushebelt. Das kennen wir doch von Kindern, die zwängeln und alles besser wissen als ihre Eltern, nur um sich nicht unterordnen zu müssen! Wenn sich das Bundesgericht über die Verfassung hinwegsetzt, das Parlament Volksentscheide wie die Masseneinwanderungsinitiative nicht umsetzt, dann müssen wir klar und deutlich diese Machenschaften an der Urne mit einem Ja stoppen!

Andreas Sommer, Mauer, Sumiswald

Der Grossverteiler mit dem orangen «M» hat sein Geschäft in Langnau umgebaut. Aus dem fast heimelig wirkenden «M-Laden» ist ein grosses Warenhaus geworden. Etwas fällt auf: Gleich beim Eingang steht eine grosse graue Wand, voll bestückt mit diesen kleinen Self-Scanning-Geräten. In aufdringlicher Form wird hier aufgezeigt, was für Kundschaft man in Zukunft erwartet. Auf der anderen Seite des Geschäfts bilden sich vor den wenigen, noch bedienten Kassen immer längere Schlagen von wartenden Kunden. Die Botschaft ist klar: Die Kundin, der Kunde soll hier nicht nur einkaufen, sondern auch arbeiten, das heisst, die Arbeit der Kassierin übernehmen. In Langnau wird dieses System nicht funktionieren, da hat man noch Bodenhaftung und lässt sich gerne vom freundlichen Personal bedienen! Übrigens: Es gibt noch sehr viele kleinere Läden ohne Self-Scanning. 


Ernst Liechti, Landiswil

Ich lese in jeder Ausgabe sehr gerne die Rubrik «Auszeit», die üblicherweise bemerkenswerte Gedanken zu einem biblischen Thema enthält und von kompetenten Pastoren verfasst wird. 

Was jedoch Herr Burger in der letzten Nummer zum Thema Gott, Kain und Abel geschrieben hat, grenzt für mich schon etwas an Blasphemie. Aus den biblischen Aussagen sollte man eigentlich kein Kasperlispiel machen. Es ist nämlich kein Jux, was mit den beiden Brüdern Kain und Abel geschehen ist. Im Gegenteil, es sollte uns zum Überdenken anregen, wie wir mit Gottes Geboten umzugehen haben.

Hans Peter Plüss, Konolfingen

Am 29. März 2009 beschlossen 14 Mitglieder der «Initiative für eine natürliche Wirtschaftsordnung» hier in Langnau im Emmental, eine Vollgeld-Initiative ins Leben zu rufen. Am 10. Juni werden wir die Möglichkeit haben, mitzubestimmen, ob alles Geld in Zukunft von der Nationalbank hergestellt oder, ob das Geld auf unseren Giralgeld-Konten weiterhin von privaten Banken aus Luft gemacht wird. 

Neun Jahre lang haben sich Männer und Frauen für ein gerechteres Geld und vor allem für ein sicheres Geld eingesetzt – für unser Geld. Lassen wir uns nicht verwirren vom Gerede derer, die bisher auf unsere Kosten klammheimlich reich geworden sind. Es ist ganz einfach: Die Herstellung des Geldes gehört in die Hand des Bundes, denn nur Vollgeld ist sicheres Geld. Stimmen wir zur Vollgeld-Initiative Ja.

 



Elsi Reimann, Bärau
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