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Zum Artikel «Vielseitig begabter Jodlerklub» in der «Wochen-Zeitung» vom 8. November 2018.

 

Der Jodlerklub Bärgfünde Eggiwil zauberte den Besucherinnen und Besuchern im «Bären» mit seinem Konzert und Theater ein Strahlen ins Gesicht. Mit dem Lied «Das git mir Muet» berührte der reine Männerjodlerklub manchem sein Herz. Der Besuch der Schüpferimeitli aus dem Kanton Nidwalden war sehr erfreuend und war richtig das «Tüpfli auf dem i».

Ich finde, ein Konzert von einem Jodlerklub fast so schön wie eine Woche Ferien am Meer. Es ist einfach eine tolle Sache, unsere Tradition bleibt ein Stück weit erhalten, man kann gemütlich Beisammensein und hat mit Garantie immer etwas zum Schmunzeln.

Als Jodlerklub ist man viel unterwegs, mindestens einmal die Woche trifft man sich, um zu singen. Wenn es auf ein Konzert zu geht, ein paar Male mehr, denn das Theater muss auch einstudiert sein. Und wenn ein Konzert- und Theaterabend mit einem vollen «Bärensaal» in den frühen Morgenstunden zu Ende geht, erfreut dies nicht nur die Besucherinnen und Besucher, sondern auch den Jodlerklub.

Sandra Zürcher, Signau

Zum Artikel «Landwirte zeigten keine Freude an den neuen Gewässerräumen» in der «Wochen-Zeitung» vom 8. November 2018.

 

Der Gemeinderat informierte über die Teilrevision der Ortsplanung in Eggiwil. Zu Diskussionen Anlass gaben vor allem die Gewässerräume entlang der Emme und des Röthenbachs. Die Landwirte sind aufgebracht und wütend.

Ich persönlich verstehe die Bauern, man nimmt ihnen wertvolles Land weg, das sie brauchen, um ihre Tiere durchzufüttern. Viele Bauern haben sonst schon nicht viel Land und es ist klar, dass sie aufgebracht sind, wenn ihnen noch weggenommen wird. Ich verstehe auch den Gemeinderat, dass er nur das Beste für die Gewässer und für die Umwelt will und es nicht böse meint. Aber man sollte auch auf die Bauern achten. Ich möchte damit sagen, dass die Bauern sonst schon viele Auflagen haben und es mich nicht verwundert, wenn sie mal etwas sagen. Darum wäre ein Anliegen von mir, dass man die Bauer fairer behandelt, so dass sie auch ein gerechteres Leben haben. Denn gerade letzte Woche habe ich gelesen, dass etwa 35 Prozent der Suizidfälle Bauern sind und das kann und darf es einfach nicht mehr geben.

Corina Geissbühler, Eggiwil

Noch bis am 10. Dezember läuft das Mitwirkungsverfahren zum geplanten kantonalen Radweg Oberburg–Hasle. Für mich ist dieses Strassenprojekt eines der besten der letzten Jahre. Von dieser direkten und allwettertauglichen (asphaltierten) Verbindung werden vor allem die Pendler und Pendlerinnen der Gemeinden Lützelflüh, Rüegsau, Hasle und Oberburg profitieren. Mit einem gut ausgebauten Veloweg Hasle–Oberburg können vermehrt Leute zum Umsteigen auf dieses umweltfreundliche und schnelle Verkehrsmittel motiviert werden. Die Verkehrssicherheit für Velofahrer wird durch die Schliessung dieser Netzlücke extrem verbessert. Die (schmale) und sehr stark befahrene Kantonsstrasse würde mit weniger Velofahrenden für den Motorfahrzeugverkehr (insbesondere Schwerverkehr) besser passierbar.

Die ursprünglich geplante Führung im Bereich der Schrebergärten im Hornussi Hasle (Nordvariante) sollte unbedingt realisiert werden. Der Landbedarf wäre mit der Verwendung der bestehenden Zufahrt zu den Schrebergärten sehr moderat. Der Umweg über den Pfarrhausweg ist für die meisten Pendler von Hasle und Rüegsauschachen ungünstig und die bestehende Unterführung für einen Veloweg völlig ungeeignet.

Ernst Rüfenacht, Hasle

Das uneingeschränkte Funktionieren unserer direkten Demokratie hat auch dem schweizerischen Bauernstand in den letzten Jahren stets geholfen. Es ist daher von grosser Bedeutung, dass die schweizerische Verfassung die massgebende Rechtsquelle für die Ausgestaltung der Landwirtschaftspolitik bleibt! Agrarfreihandelsabkommen und internationale Verträge dürfen die schweizerische Verfassung nicht unterlaufen.

Die Selbstbestimmungsinitiative sichert auch in Zukunft, dass Volk und Stände abschliessend die Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft festlegen können. Wäre dies nicht der Fall, wären Szenarien, wie sie Avenir Suisse und Economiesuisse predigen, plötzlich harte Realität. Diese Kreise wissen ganz genau, dass sie ihre Vorstellung einer liberalisierten Landwirtschaft nur mit den Brüsseler Bürokraten und ohne das Schweizer Volk durchbringen werden.

Damit sich die heimische Landwirtschaft sowie die vor- und nachgelagerten Bereiche auch in Zukunft mit ihren hochstehenden Produkten gegenüber der ausländischen Konkurrenz differenzieren kann, muss die Schweiz auch weiterhin abschliessend über die Ausgestaltung wichtiger Gesetze (zum Beispiel Raumplanung, Gentechnik, Lebensmittel, Umweltschutz, Tierschutz) selbst entscheiden können.

Ueli Gfeller, Schangnau
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