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Da den Befürwortern dieses EU-Furzes wohl die Argumente in Sachen Waffen fehlen, wird das Volk mit der «Gefahr: Ausschluss aus Schengen?» erpresst. Tatsache ist: Bei einer Annahme wird die EU gemäss Artikel 17 ermächtigt, alle fünf Jahre die Vorschriften zu verschärfen, bis zur Entwaffnung der Schweizer Bürger. Eine direkte Einmischung in schweizerische Angelegenheiten. Inakzeptabel! Wer glaubt, dass die EU durch den Ausschluss der Schweiz auf unseren Beitrag von 100 Millionen Steuerfranken pro Jahr für den Schengen-Unsinn verzichtet und seine Grenzgänger einer täglichen Kontrolle aussetzen will, der hat noch nichts begriffen. Eine autonome Nation in Europa ist halt ein Stachel im EU-Fleisch. Tragen wir Sorge zu diesem Stachel, unsere Nachkommen werden uns dankbar sein.

Walter Liechti, Lützelflüh


Zum Artikel «Campus Signau 2024: ‹Bauen, was notwendig und finanzierbar ist›» in der «Wochen-Zeitung» vom 11. April.

Das Ganze mal halt! Zuerst muss das Strassen- und Parkproblem zu diesem wunderschönen Campus geklärt sein. Wenn dies nicht befriedigend lösbar ist, muss neu geplant werden.

1. Annahme: 300 Schüler, dazu Lehrer, starten den Unterricht an einem Winter-Schultagmorgen. Es schneit nass, und es ist noch dunkel. Die Mehrzahl der Lehrer reist mit Auto an, 100 Schüler der unteren Schuljahre werden von den Eltern und vom Schultransport hergefahren. Das ergibt schwach gerechnet 80 Autos, die in der gleichen Viertelstunde im Campus umherkurven.

2. Annahme: Wochenende, Sport und Anlässe im Campus und in der gewünschten 3-fach-Turnhalle. In dieser finden parallel drei Unihockey-Matchs statt, macht sechs Mannschaften. Zwei dieser Mannschaften sind mit Cars angereist. Der Catering-Service fährt auch mit gröberen Fahrzeugen vor. Man stelle sich dazu all die Mofas, Fahrräder, Fussgänger vor, und das alles ohne direkte Verbindung zur Umfahrungsstrasse T10, Signau! Unmöglich!


Christoph de Roche, Signau

Zum Artikel «Iwan Raschle übernimmt» in der «Wochen-Zeitung» vom 11. April.

 

Was sind das jetzt für neuartige Wahl- und Demokratieformen. Da muss ein Gemeinderat aus gesundheitlichen Gründen sein Amt quittieren. Seine Partei, die SP, hatte bei der letzten Gemeinderatswahl keinen weiteren Kandidaten auf der Liste und kann daher keinen bekannten Nachfolger präsentieren. Also holt man sich querbeet irgendwoher jemanden und erklärt ihn mit-hilfe Artikel und Paragrafen als Nachfolger. Uns Wähler fragen, ob uns das passt? Fehlanzeige! Schluckt und haltet das Maul. Andere Parteien hätten geeignete, bekannte Personen für dieses Amt auf den Wahllisten gehabt. 

Übrigens: Ich habe gegen den «Gewählten» überhaupt nichts, ich kenn ihn ja gar nicht. Gegen das Verfahren aber wohl. Undemokratisch! Und das in unserer Gemeinde Signau.

Christoph de Roche, Signau

 

Stellungnahme der Gemeinde Signau:

Rücktritte von Behördenmitgliedern sind immer und aus unterschiedlichen Gründen möglich. Deswegen gibt es den Paragrafen 43 im Reglement über die Urnenwahlen und -abstimmungen, der genau vorgibt, wie die Nachfolge zu regeln ist. Die Stimm-berechtigten haben dieses Reglement an der Gemeindeversammlung vom 13. Mai 2002 beschlossen, und an diese demokratisch legitimierten Vorgaben hat sich der Gemeinderat gehalten.

Uns allen wäre es lieber, Peter Stucki wäre bei bester Gesundheit und könnte sein Amt ausüben. Dass er aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme demissioniert hat, ist absolut verständlich. Der Gemeinderat bedauert Peter Stuckis Rücktritt und wünscht ihm gute und rasche Genesung.



Leserbrief zum Artikel «Wie viel sollen die Gemeinden vom Kiesabbau profitieren» in der «Wochen-Zeitung» vom 14. März. 

Man könnte meinen in den 2.20 Franken pro Kubikmeter Kies sei auch die Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung inner-orts einbegriffen. So brettern die Lastwagenfahrer völlig unbekümmert über die Strasse, auf der die Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern gilt. Mit diesem Verhalten wird aber keine einzige Fahrt pro Tag mehr geleistet – es handelt sich dabei nur um eine gedankenlose Rücksichtslosigkeit. Der Gemeinde Trub ist es offenbar zu teuer, Massnahmen zu ergreifen, die nachhaltig die Einhaltung der Tempolimite sicherstellen. 

Luzia Steffen, Trub
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