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Im Wandersalon «Art Savour 1248» treffen sich mehrere Künstler
Im Wandersalon «Art Savour 1248» treffen sich mehrere Künstler Rüegsauschachen: An der «Art Savour 1248» stellten am Samstag drei Künstlerinnen und ein Künstler jeweils acht Werke aus. Eine Ausstellung sowohl fürs Publikum als auch für die Künstler.
Irene Varga aus St. Gallen, selbst Künstlerin, hat den Wandersalon «Art Savour 1248» im 2010 ins Leben gerufen mit der Idee, jeweils vier Künstlern eine Plattform zu bieten. Dabei haben die Künstler neben dem Ausstellen die Gelegenheit sich untereinander auszutauschen.
Yvonne Kasper ist eine davon, gleichzeitig ist sie die Wirtin des «Pony» in Rüegsauschachen. Aufgewachsen ist Yvonne Kasper in Schaffhausen, Zürich, Zäziwil und Gelterkinden. Das Malen war für sie bereits in der Kindheit sehr wichtig, half es ihr doch mit neun Jahren, den Wegzug von Zäziwil zu verarbeiten. Bereits ihr Vater und Grossvater malten, und von ihnen konnte sie viel lernen. Trotz eines Stipendiumangebots für den Besuch der Kunstgewerbeschule in Zürich, das sie dank ihres Talents erhalten hatte, durfte sie den künstlerischen Weg nicht einschlagen. In ihrer Freizeit jedoch malte sie und probierte dabei verschiedene Techniken aus. Autodidaktisch und mithilfe von Kursen bildete sie sich weiter. Heute malt die Künstlerin mit verschiedenen Materialien wie Acryl-, Wasser- und Ölfarben sowie Öl- und Pastellkreiden. Mit Farbkohle zeichnet sie Porträts auf ausrangierte Fliessblätter einer Papierfabrik, wodurch sie ihren speziellen Ausdruck erhalten.

Keine Form aufzwingen
Eine besondere Technik von ihr ist die Brandmalerei auf Stoff. Dazu benutzt sie feingewebtes Leinen-Baumwollgemisch und schützt danach das Bild hinter Museumsglas vor dem Verbleichen. Naturmaterialien wie Speckstein und Holz braucht sie ebenso gerne. Dabei lässt sie sich ganz auf das Material ein und hilft dem bereits darin vorhandenen Bild zum Vorschein zu kommen, indem sie dem Material keine Form aufzwingt, sondern spürt, was weg muss beziehungsweise was durch Farbe hervorgehoben werden soll. Sie nimmt die Bewegungen und Muster der Naturmaterialien auf und verleiht ihnen mit ihrem besonderen Gespür den urtümlichen Ausdruck. Kreativität lebt sie auch als Wirtin    in der Küche des Tea-Rooms Pony, das sie seit September führt. In Zukunft möchte die erfahrene Kursleiterin auch Kurse für intuitives Malen anbieten, vor allem auch für ältere Menschen.

Hier abstrakt, dort naturalistisch
Die abstrakten Bilder von Marianne Schätzle aus Gelterkinden spiegeln Eindrücke aus der Natur wider. Sie benutzt Acryl, Pastellkreide und Collagetechnik. Kleine, beidseitig bemalte Bilder können als Mobile aufgehängt werden. Neben dem Malen schreibt sie auch Gedichte.
Anita Stalder aus Winterthur malt bevorzugt Landschafts- und Blumenmotive in Acryl. Sie nahm Privatunterricht bei einem in der Schweiz lebenden russischen Kunstmaler und lernte auch autodidaktisch.
Paul Malina fertigt vor allem abstrakte Bilder in Öl-Acryl-Mischtechnik, wobei es sich immer um Flächen, bedeckt mit Farbstrukturen, Formen und Linien, handelt. Er besuchte die Kunstakademie in der Slowakei und stellt demnächst in Zürich aus.
10.10.2013 :: Marianne Sasse Riesen
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