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Einblicke in den Polizeialltag
Einblicke in den Polizeialltag Konolfingen: Die Sonderausstellung im Dorfmuseum Konolfingen zeigt die Entwicklung der Polizeigeschichte. Zahlreiche Gegenstände vermitteln Einblicke in die Polizeiarbeit von früher und heute. 
Bereits im Mittelalter richtete das Landgericht Konolfingen über Recht und Unrecht. Man vermutet heute, dass die Hinrichtungen allesamt auf dem Galgenhubel bei Konolfingen stattgefunden haben. Die Gerichtsbarkeiten waren in der Zeit des Landgerichtes kompliziert. Es gab hohe Gerichtsbarkeiten, niedere Gerichtsbarkeiten, Chorgerichte und Sittengerichte. Bis zur Zeit der französischen Revolution war die Polizei im Kanton Bern kaum vorhanden. Die Bürger überwachten einander gegenseitig. Und die wenigen gewählten Beamten, die Polizei- und Gerichtsfunktionen innehatten, waren vielen Anfeindungen ausgesetzt. Laut dem historischen Atlas der Schweiz tagte das Landgericht damals am «Landstuhl» bei der Linde im Dorf Konolfingen. Gerichtet wurde ausserhalb des Dorfes auf dem Galgenhubel. Bis heute hat der Hubel den Namen der Hinrichtungsart beibehalten.

Vier Landjäger gegen Landstreicher
1571 wurden die ersten vier Polizisten auf bernischem Staatsgebiet eingesetzt. Sie sollten damals dem Landstreichertum Einhalt gebieten. Diese vier Männer vermochten den herumziehenden Bettlern und Landstreichern jedoch nicht Herr zu werden. 1804 beschloss der Kleine Rat des Kantons Bern ein militärisches Corps von 100 Landjägern einzusetzen. Sogar die jährliche fixe Besoldung des gesamten Corps lässt sich im detaillierten ­Museumsführer Nachlesen: 34’529 Franken und zweieinhalb Batzen teilten sich die Männer. So trat das Landjäger-Corps am 1. Januar 1804 seinen Dienst in einer frackähnlichen Uniform an, wie sie ein Bild an der Wand zeigt.
In Zusammenarbeit mit aktiven und pensionierten Polizeimitarbeitenden und dem Sammler Beat Kindler hat das Team des Dorfmuseum Konolfingen eine spannende Ausstellung zusammengestellt. Viele Details, Gegenstände und Filme beleuchten das Thema rund um die Sicherheit der Bevölkerung von einst und heute. So werden auch verschiedene Hilfsmittel gezeigt, die es erlaubten, Verbrecher dingfest zu machen: das einstige Holztütschi, Fussfesseln, heutige Handschellen und das im Strafvollzug benutzte elektronische Monitoring finden in der Ausstellung Platz.

Messer mit «Theaterblut»

Beleuchtet wird ebenfalls die Spurensicherung: nach einer Tat werden kriminalistisch relevante Spuren dokumentiert und allenfalls sichergestellt. Die Ausstellung zeigt ein Messer aus der Sammlung von Beat Kindler, welches auch tatsächlich gesichert wurde. Extra für das Museum klebt nun «Theaterblut» an der Waffe. Aufgezeigt wird die Spurensicherung mittels DNA-Analyse. Diese ermöglicht heute, biologische Spuren, wie beispielsweise Blut, Sperma oder Hautzellen eindeutig einer Person zuzuordnen.
Als die Mobilität ab 1910 zunahm, war die Polizei gefordert. Es häuften sich Klagen über zu schnelles Fahren. Erlaubt war damals Tempo 40. So entstand die Verkehrspolizei. Allerdings zeigt das Museum auch, dass bereits 150 Jahre früher erste verkehrspolizeiliche Aufgaben zu meistern waren. So hiess es damals in einer Verordnung: «bey den starken Wein-Fuhren die Wägen so rangieren lassen, dass alleweil die Strassen für die Gutschen und anderes Fuhrwerk offen bleibe». 
Beat Kindler, ein Sammler aus Leidenschaft

Vor über 20 Jahren ergatterte Beat Kindler aus Niederhünigen an der BEA einen Pin der Kantonspolizei Bern. Dieser kleine Pin weckte Kindlers Sammelleidenschaft. An Tauschbörsen sicherte er sich weitere Anstecker der Kantonspolizei. Polizist war in jungen Jahren Kindlers Traumberuf. Schliesslich führte ihn sein Berufsweg jedoch zur Berner Kantonalbank, wo er im Bereich Sicherheit tätig war. Der Polizei blieb er als Sammler treu. Heute ist Beat Kindler pensioniert und investiert viel Zeit in sein Hobby. Ein Zimmer reicht nicht mehr, um die zahlreichen Uniformen und Gegenstände aufzubewahren. Wahre Schätze sind darunter zu finden: Ein Schlagstock gehört zu seinen rarsten Objekten. Das nächste hat er bereits im Visier: ein Hut der Seepolizei. «Ich weiss schon, wo ich ihn wahrscheinlich kriege», sagte er. Das dauere aber noch ein, zwei Jahre. Sammeln braucht Geduld. Vor Jahren hätte er exakt einen solchen Hut für 400 Franken kaufen können. Das wäre ihm aber zu kostspielig gewesen: sammeln bedeutet nicht teuer erkaufen, sondern im besten Fall tauschen.
Beliebte Kugelschreiber
Durch einen glücklichen Zufall kam Kindler vor vielen Jahren in den Besitz von zahlreichen Kugelschreibern mit Druckminen der Polizei. Diese Kugelschreiber, mit denen man selbst bei strömendem Regen seine Notizen zu Papier bringen kann, waren in Sammlerkreisen gefragt – Kindler hatte ein ideales Tauschmittel. So häuften sich zu Hause in Niederhünigen die Polizei-Gegenstände: Uniformen, Messer, Pins, Abzeichen und sogar Falschgeld. Ein Teil seiner Sammlung kann in der Sonderausstellung «Galgen, Tschugger, Polizei» im alten Bären in Konolfingen bewundert werden.
Infos: www.museum-alter-baeren.ch
09.03.2017 :: Sandra Joder
 
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