Ein Übergangsgebäude bei der Stiftung Lebensart in Bärau

Ein Übergangsgebäude bei der Stiftung Lebensart in Bärau
Rot eingefasst die betroffene Parzelle; das Übergangsgebäude kommt an die Stelle, wo heute das Mühlihaus steht. / Bild: zvg
Bärau: Ein Provisorium im Elementbau für 67 Langzeit-Pflegeplätze in Bärau. So verschafft sich die Stiftung Lebensart Handlungsspielraum für die Sanierung bestehender Altbauten.

Die Stiftung Lebensart in Bärau braucht Rangierfläche. Cédric Marville, Leiter Unternehmenskommunikation, erklärt, was er damit meint: «Einige unserer Häuser, insbesondere die sogenannten Renggli-Häuser, sind in die Jahre gekommen.» Diese Gebäude müssten mittelfristig renoviert oder umgebaut werden. Im Rahmen dieser Arbeiten sollen die Häuser gemäss den heutigen Standards angepasst werden.


Übergangslösung

«Anstatt nun die Bewohnenden während dieser Umbruchphase extern platzieren zu müssen, können wir 67 Plätze für die Langzeitpflege in einem Übergangsgebäude auf unserem Areal bereitstellen», so Marville. Zum Einsatz kommen Module, welche bisher von einer anderen Institution genutzt wurden. Besonders beeindruckt habe der Umstand, dass man bei einer Besichtigung nicht das Gefühl gehabt habe, sich in einem Provisorium aufzuhalten, meint Marville. «Und jetzt haben wir das Glück, diese hochwertigen Elemente, optimal auf unsere Bedürfnisse ausgerichtet, übernehmen zu können.» Hier würden sie neu verschalt und infrastrukturtechnisch aufgewertet. Mit dieser ressourcenschonenden Lösung entspreche man selbstredend in allen Teilen den Vorgaben der kantonalen Gesundheitsdirektion GSI.


Standort auf dem Mühlihaus-Areal

Geplant sei, mit den Arbeiten noch im vierten Quartal dieses Jahres loslegen zu können, sofern die Baubewilligung bis dann vorliegt. Auf dem dafür vorgesehenen Areal des Mühlihauses würden die bestehenden Gebäude vorgängig zurückgebaut. Laufe alles nach Plan, sagt Marville, könnte das Provisorium bereits im zweiten Halbjahr 2026 sukzessive bezogen werden. Diese Übergangslösung sei ausgelegt auf eine Nutzungsdauer von fünf Jahren und sei arbeitsplatzneutral. Weder würden Stellen abgebaut noch neue geschaffen.

18.09.2025 :: Daniel Schweizer (sdl)