Sitzungsgelder werden erhöht

Sumiswald: Die Gemeinde­versammlung befasste sich mit der Jahresrechnung und mit ­höheren Sitzungsgeldern für den Ge­meinderat.

An der Gemeindeversammlung von Sumiswald konnte Präsident Fritz Kohler bloss eine überschaubare Gruppe von nicht einmal einem Prozent an stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürgern begrüssen. 

Die Jahresrechnung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von rund 445´000 Franken ab. Budgetiert hatte man ein Minus von rund 340´000 Franken. Wie Gemeinderat Bernhard Stucki erklärte, sind die befürchteten Einbrüche bei den Steuern durch Corona nicht eingetreten. Beim Fiskalertrag sind im vergangenen Jahr Mehreinnahmen von rund 928´000 Franken eingegangen. Beim Sachaufwand lagen die Ausgaben coronabedingt unter dem Budget. 

Es wurden Investitionen von 1,471 Millionen Franken getätigt. Dazu zählen die Sanierung des Gemeindehauses, die Anschaffung eines Löschwasserfahrzeuges und die Anschaffung von Atemschutzgeräten. Zudem sei Bauland erschlossen worden und Unwetterschäden habe man beseitigt, erklärte Bernhard Stucki. 


Komplexer und zeitintensiver

Das Personalreglement der Gemeinde wurde im Jahr 2020 überarbeitet. Der Gemeinderat hat sich mit der Rücktrittsankündigung des Gemeindepräsidenten auf Ende dieses Jahres mit der aktuell geltenden Organisation sowie den Entschädigungen des Gemeinderates auseinandergesetzt. Man stellte fest, dass die Aufgaben und auch die Belastung bei allen stark zugenommen haben. Auch seien die Geschäfte komplexer und zeitintensiver geworden. Der Gemeinderat beschloss daher, die Sitzungsgelder anzupassen und den höheren Zeitaufwand so besser abzugelten. Die Erhöhung der Sitzungsgelder hat einen Mehraufwand von rund 13´500 Franken zur Folge. Die Versammlung stimmte dieser Erhöhung einstimmig zu.

23.06.2022 :: Elisabeth Uecker (ues)