Chüechlihus: Neue Leitung gesucht

Langnau: Für das Chüechlihus wird per 2021 eine neue Leitung gesucht. Das Pensum beträgt 50 Prozent. Es bestehe die Option, ab Mitte 2022 gleichzeitig das Gotthelf-Zentrum zu führen.

Die Leitung des Gotthelf-Zentrums Lützelflüh arbeite nach der Pionierphase daran, den Betrieb zu professionalisieren, berichtet Martin Lehmann. Der Gemeinderat aus Langnau betreut das Ressort Kultur, Standortmarketing und Tourismus. Die Leitungen des Gotthelf-Zentrums wie auch des Regionalmuseums Chüechlihus hätten schon in den letzten Jahren mögliche Kooperationen geprüft. Gibt es Synergien, welche genutzt werden können? Können die Angebote besser aufeinander abgestimmt werden? «Klar ist, dass die beiden Institutionen unabhängig bleiben werden», erklärt Martin Lehmann und fügt an: «Wir versprechen uns von der Option, dass man ab Mitte 2022 nebst dem Chüechlihus auch das Gotthelf-Zentum leiten könnte, dass die Stelle für potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten attraktiver wird und sich mehr Leute bewerben werden.»

Die Depots zusammenführen

Der Gemeinderat Langnau teilt weiter mit, dass die bisherige Leiterin des Regionalmuseum Chüechlihus, Madeleine Ryser, per Ende 2020 zurücktreten wird. Geplant ist laut Martin Lehmann, dass die langjährige Leiterin in den kommenden rund zweieinhalb Jahren ein Projekt in Zusammenhang mit dem Chüechlihus leitet: Das Sammelgut des Regionalmuseums, das heute an sieben Standorten gelagert wird, zusammenzuführen und zu inventarisieren. «Es ist vorgesehen, dass die Sammlung im einstigen Militärspital eingelagert wird», erklärt Martin Lehmann. 

Der Grosse Gemeinderat wird an der Sitzung vom 29. Juni über einen Bruttokredit von 360’000 Franken für dieses Vorhaben befinden. Der Kanton hat bereits zugesichert, davon einen Betrag von 150’000 Franken zu übernehmen.

18.06.2020 :: Bruno Zürcher (zue)