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89 Personen reichten eine Geschichte ein – mehr als erwartet

89 Personen reichten eine Geschichte ein – mehr als erwartet
Emmental/Entlebuch: 89 Texte gingen für den ersten Kurzgeschichten-Wettbewerb der «Wochen-Zeitung» ein. Am 26. Oktober ist Preisverleihung und Buchvernissage.

Anfang Jahr schrieb die «Wochen-Zeitung» den ersten Kurzgeschichten-Wettbewerb aus zum Thema «Geheimnisvolles Emmental/Entlebuch». Er sei positiv überrascht worden von den vielen Einsendungen, sagt Verlagsleiter Thomas Herrmann. «Nie hätte ich damit gerechnet, dass fast 90 Personen an den Schreibtisch sitzen und sich die Zeit nehmen, eine Geschichte aufzuschreiben.» Es sei eines der Ziele der Preisausschreibung gewesen, herauszufinden, ob es im digitalen Zeitalter noch Leute gebe, die sich dem Schreiben widmen. Nicht dem Schreiben eines Blogs, sondern einer fantasievollen Geschichte. «Das Interesse am geschriebenen und gedruckten Wort scheint bei Leuten beiderlei Geschlechts und jeden Alters vorhanden zu sein.» Das stimme ihn zuversichtlich, einerseits als Leiter einer Druckerei bezüglich Druckerzeugnissen, andererseits als Verlagsleiter der «Wochen-Zeitung».

Dass die 50 besten Geschichten nun in einem Buch erscheinen, sei die logische Folge und stelle auch eine Würdigung der Arbeit dieser Autorinnen und Autoren dar. Die Buchvernissage findet am Donnerstag, 26. Oktober, 20 Uhr, in der Regionalbibliothek Langnau statt.

Hohe Qualität

Am selben Anlass werden auch die besten drei Geschichten ausgezeichnet und vorgelesen. Wer den Hauptpreis gewinnt, einen Reisegutschein von 1000 Franken des Reisebüros Aebi in Langnau, wird erst dann bekannt gegeben. Eine unabhängige Jury bestehend aus Barbara Dürst, Leiterin der Regionalbibliothek Langnau, Gabriel Anwander, Schriftsteller, und Peter Heiniger, Lehrer BVS, Slam Poet und Liedermacher hat die Siegergeschichten ausgewählt.

Barbara Dürst spricht von einer schönen Arbeit, all diese Texte lesen und beurteilen zu dürfen. «Die Jury ist beeindruckt von der weitgehend hohen Qualität der Geschichten.» Sie hätten anhand der Ausschreibung verschiedene Kriterien festgelegt wie der Bezug zum Emmental oder Entlebuch oder die Sprache. Bewertet worden sei auch der Textumfang sowie die Umsetzung des Themas. «Den Begriff geheimnisvoll haben wir relativ grosszügig ausgelegt», erklärt Barbara Dürst. «Es durfte sich um irgend ein Geheimnis handeln.» Relativ viele Autorinnen und Autoren hätten eine Spukgeschichte geschrieben, andere einen Krimi. Auch Mystisches habe oft mitgespielt. Zum Teil hätten die Geschichten auch auf wahren Begebenheiten basiert. «Es hat sich auf jeden Fall eine grosse Vielfalt ergeben.» 

Gespannt auf den Sieger, die Siegerin

Bei der Auswahl der besten zehn Geschichten sei sich die Jury rasch einig geworden. «Mehr zu diskutieren gab, welcher Beitrag den Hauptpreis gewinnen soll», sagt die Leiterin der Regionalbibliothek Langnau. Die Jury sei nun gespannt, wer dies sein werde, denn ihnen sei nicht bekannt, von wem die einzelnen Geschichten stammten. «Auf diese Weise war die Unabhängigkeit der Jury jederzeit gewährleistet.»



öffentliche Preisverleihung sowie Buchvernissage mit Lesung, Donnerstag, 26. Oktober, 20 Uhr, in der Regionalbibliothek Langnau.



19.10.2017 :: Silvia Wullschläger (sws)