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Die Tatsache, dass nur 30 Prozent der Wahlberechtigten an den Berner Wahlen teilgenommen haben, ist nichts Neues. Seit Jahren kann man feststellen, dass der scheinbare Wohlstand und die Gleichgültigkeit – besonders bei den jungen Wählern – stetig zunehmen. Dieses Verhalten kann auch als Bequemlichkeit und Faulheit bezeichnet werden. In der Regel sind dies die gleichen Personen, welche bei jeder Gelegenheit betonen: «Die z Bärn obe mache sowieso, was sie wei». Es wäre an der Zeit, dass alle Wählerinnen und Wähler bis zum 70. Altersjahr eine Busse von 50 Franken bezahlen müssten, wenn sie der Bürgerpflicht ohne Grund nicht nachkommen. Die Einnahmen sind für die Sozialkosten zu verwenden. 



Hans König, Häusernmoos
Christian Ineichen, Präsident

 

Darum sind die Lehrpersonen des Schulhauses Rüderswil für den Bürgerbus:

• Die Schüler/innen haben sich an den Bus gewöhnt. Er ist zu einem festen Bestandteil ihres Alltags geworden.

 

• Durch die Anpassung der Unterrichtszeiten können alle Schülerinnen und Schüler vom KG bis zum 9. Schuljahr pünktlich zum Unterricht erscheinen.

 

• Ein Schülertransport gemäss Erziehungsdirektion käme nicht so vielen Kindern zugute.

 

• Der Bürgerbus wird auch von den Sekundarschülerinnen und -schülern rege benutzt. Gemäss Richtlinien des Kantons kämen nur noch die wenigsten von ihnen in den Genuss eines Transportes.

 

• Ganze Schulklassen profitieren bei Ausflügen vom Angebot.

 

• Der Fahrplan schafft Klarheit. Besondere Absprachen bei Unterrichtsausfällen, Krankheit, ausserschulischen Lernorten et ce­te­ra zwischen Schule und Chauffeur sind nicht nötig und entlasten dadurch den Schulbetrieb.


 

Thomas Gerber, Schulleiter Rüderswil

Die Stimmbevölkerung von Grosshöchstetten und Schlosswil hat am 4. März der «Freibad-Initiative» zugestimmt. 

Es ist davon auszugehen, dass die Stimmbeteiligung wegen der  kantonalen- und eidgenössischen Vorlagen so hoch ausgefallen ist. 

Weiter scheint der Gegenvorschlag des Gemeinderates der Bevölkerung nicht zugesagt zu haben, was zu einem tendenziellen Ja verleitete. Und Schlussendlich haben die wenigsten die Rechnung für sich persönlich gemacht. 3,5 Millionen sind nicht viel und eine Gemeinde wie Grosshöchstetten muss einen solchen Betrag investieren
können. Das dieses Geld jedoch durch den Steuerzahler berappt wird (rund 40 Franken pro Eintritt) hat der Stimmbürger nicht realisiert. Oder wer ist bereit, 40 Franken für einen Badi-Eintritt zu bezahlen? Der Aha-Effekt wird folgen – spätestens bei der Abstimmung über den Kredit.

 



Thomas Witschi, Grosshöchstetten
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