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Susanne Straub, Lützelflüh:

Der Bürgerbus der Gemeinde Rüderswil ist eine tolle Sache, er verbindet die entlegenen Siedlungen zwischen Lützelflüh und Zollbrück. Gleichzeitig ist er ein wichtiges Transportmittel für die Schüler. Die Gemeinde verwaltet die Schülerabos und hat den jüngeren Fahrgästen sogar feste, im Bus angeschriebene Sitzplätze zugeteilt. Das ist top. Kürzlich waren die Kinder wegen der Projekt-Sportwoche ohne Schultaschen, dafür mit Sportausrüstung und Znüni unterwegs. Ein detaillierter Plan gab vor, was die Kinder jeweils mitbringen müssen. Ausgerechnet an dem Tag, an dem die Kinder nur mit Pausenznüni erscheinen sollten, gab es eine von der Gemeinde organisierte Ausweiskontrolle im Bus. Viele Kinder, insbesondere die jüngsten, die noch kein eigenes Portemonnaie mit sich führen, konnten ihre Gemeindeabos nicht vorweisen. Dies hatte zur Folge, dass die Kinder aufgelöst und unter Tränen in der Schule ankamen. Der Schrecken sass tief, denn am Nachmittag kam meine Tochter weinend nach Hause und hatte Angst. Andere Eltern berichteten mir ähnliches. Ein paar Tage später erhielt ich einen Brief mit einer Ordnungsbusse von fünf Franken. Der Kontroll- und Administrationsaufwand ist sicher wesentlich höher, als die daraus resultierenden Einnahmen. 

Stellungnahme des Gemeinderates Rüderswil:

Der Bürgerbus Rüderswil ist ein Angebot des öffentlichen Verkehrs. Auf Dezember 2018 wurden die Bestimmungen zum Kauf von Bürgerbus-Tickets und Abonnementen sowie die Richtlinien für den Schülertransport überarbeitet. Ab diesem Datum müssen die Fahrgäste die Fahrausweise den Buschauffeuren nicht mehr vorweisen, da Stichkontrollen durchgeführt werden. Ebenfalls wurden die Eltern der Schüler, welche den Bürgerbus benützen, an einem Informationsanlass über die Änderungen informiert. Ausserdem fand mit den Schülern am 14. Februar 2019 ein Erfahrungsaustausch Bürgerbus statt. An dieser Besprechung wurde explizit darauf hingewiesen, dass sie die Abonnemente auch in der Projektwoche dabei haben müssen.

 

Seit über 100 Jahren hat uns die Schweizer Waffengesetzgebung Frieden und Sicherheit gebracht. Die Demokratie und das Milizsystem gibt einem Volk die grösstmögliche Garantie, dass nicht eine politische Kraft mit einer Berufsarmee den Bürgern ihre Politik aufzwingen kann (neustes Beispiel ist Venezuela). Die Waffe in der Hand des Bürgers gibt Sicherheit und Frieden und schützt gegen flächendeckenden Terror.   

Das EU-Waffenrecht will das Volk längerfristig entwaffnen; das bringt weniger Sicherheit, im Gegenteil, die dunklen Elemente behalten ihre Waffen und fühlen sich nicht bedroht. Die Übernahme des EU-Rechtes bringt eine uferlose Verwaltung und daraus gibt es keine gewaltfreie Gesellschaft. Das Schweizervolk will kein EU-Diktat und eine Weiterführung der Zusammenarbeit bei Schengen hat für beide Seiten Vorteile. 

Hans König, Häusernmoos

Stellungnahme zum Leserbrief «Weshalb eine Öl-, statt eine Holzheizung», welcher in der Ausgabe der letzten Woche erschienen ist: 

 

Die Stiftung Lebensart realisiert eine neue Heizzentrale mit einer Grundwasserwärmepumpe, welche einen hohen Wirkungsgrad erzielt. Diese ist bezüglich Ökologie und Immissionen im Vergleich zur heutigen Holzheizung eine Verbesserung für die Umwelt. Sie entspricht zudem den verbindlichen Vorgaben und der Energiestrategie der Gemeinde Langnau und des Kantons Bern, welche vorsieht, bei entsprechendem Grundwasservorkommen dieses energetisch zu nutzen. Die Wärmeversorgung in der Grössenordnung eines Dorfes benötigt aus Sicherheitsgründen zwingend ein Zweitsystem, um die ununterbrochene Versorgung zu gewährleisten. Bereits heute setzen wir als Ersatzsystem eine Ölheizung ein und werden auch in Zukunft diese Technologie einsetzen.

Fakt ist auch, dass die bestehende Holzschnitzelheizung konzipiert und gebaut wurde, als die wärmebeziehenden Gebäude nicht annähernd so gut isoliert waren wie dies heute der Fall ist. Die neu erstellten Bewohnerhäuser in Bärau und die geplante Überbauung Bäraupark erfüllen bezüglich Wärmeverbrauch hohe Ansprüche und können in Zukunft mit niedrigen Temperaturen beheizt werden, womit hohe Temperaturen, die eine Holzschnitzelheizung erzeugt, nicht mehr benötigt werden.

Walter Grossenbacher, Stiftungsrat Stiftung LebensART

Seit längerer Zeit fällt mir auf, dass die WC-Anlage auf dem Viehmarktplatz in Langnau immer in tadellosem Zustand ist. Egal zu welcher Zeit man die Toilette benutzt, es ist immer sauber und gepflegt. Auch ist dieser Service gratis! Im Gegensatz zum Bahnhof-WC. Dort ist es immer ein bisschen «gruusig» und kostet zudem einen Franken.

Ich finde es schön, dass Langnau diesen Sevice Publique bietet, denn ich und meine Kinder sind schon oft froh darum gewesen. Deshalb möchte ich den verantwortlichen Personen auf diesem Weg danken, denn dies ist keine Selbstverständlichkeit!

Käthi Wüthrich, Bowil
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