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Zweite Chance für das Schulprojekt?
Rüegsau:

Ein Ausschuss nimmt das Projekt zur Sanierung und Erweiterung der Schulanlage im Rüegsauschachen noch einmal unter die Lupe. Das Ziel lautet:  Eine erneute Abstimmung.

Obschon die Unterschriftenbogen erst am 12. Februar eingereicht werden, hat der Gemeinderat Rüegsau bereits die Arbeit aufgenommen. Das Initiativkomitee bestätigt auf Anfrage, dass bereits weit mehr Stimmberechtigte die Initiative unterzeichnet hätten als die minimal geforderten zehn Prozent, was rund 260 Unterschriften entspricht. «Die formelle Gültigkeit der Initiative wird der Gemeinderat nach Abgabe der Unterschriftenbögen feststellen», teilt der Gemeinderat mit, welcher weiter orientiert, dass er einen elfköpfigen Ausschuss eingesetzt habe. Ihm gehören fünf Mitglieder des Gemeinderats, drei Vertreter der Schule sowie drei Mitglieder des Initiativkomitees an. «Es kann sein, dass wir den Ausschuss noch erweitern», erklärt Gemeindepräsident Andreas Hängärtner. 

«Wir haben nur ein Jahr Zeit»

Warum beginnt der Gemeinderat ehe die Initiative eingereicht ist? «Sie verlangt, das Projekt zur Sanierung und Erweiterung der Schulanlagen Rüegsauschachen auf mögliches Sparpotential zu überprüfen und dann erneut dem Volk vorzulegen. Dafür hat der Gemeinderat nur ein Jahr Zeit», erklärt der Gemeindepräsident. Der Ausschuss habe den Auftrag, das Bauprojekt für die Schulanlage im Rüegsauschachen, wo auch Schüler der Sekundarstufe I aus Hasle, Lützelflüh und Affoltern unterrichtet werden, auf Sparpotenzial zu untersuchen.  

Die Stimmberechtigten haben die Vorlage am 23. September 2018 mit 56 zu 44 Prozent abgelehnt. Hauptgrund dürften die Kosten von 18 Millionen Franken gewesen sein. Dem pflichtet Hängärtner bei. «Der Preis muss sinken.» Allerdings gehe es einzig darum das bestehende Projekt zu überprüfen und nicht ein neues Projekt auszuarbeiten, dafür fehle die Zeit.

Das vom Volk abgelehnte Projekt wurde zuvor mehrfach abgespeckt – geht da noch etwas? «Das werden wir sehen», meint Hängärnter. «Sicher ist, dass Einsparungen nicht ohne Abstriche möglich sind. Und sicher ist auch, dass der Bedarf an zusätzlichem Schulraum unverändert hoch ist.»

31.01.2019 :: zue.
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