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Will der SC Freimettigen den Hattrick muss er sich klar steigern
Will der SC Freimettigen den Hattrick muss er sich klar steigern Eishockey, 2. Liga:

Nächsten Samstag beginnt für die Eishockey-Zweitligisten die schönste Zeit des Jahres: die Play-offs. Alle Teams aus der Region haben sich dafür qualifiziert.

Schafft der SC Freimettigen den Hattrick? Nachdem Freimettigen in den  letzten beiden Jahren jeweils die Finalrunde der Zentralschweizer-Gruppe 2 gewonnen hatte, haben sie diese Saison die Chance auf den Hattrick. 

Und falls Freimettigen dies schaffen sollte, sogar die Möglichkeit Schweizermeister der Zweitliga zu werden. Dieser zusätzliche Final unter den Siegern der drei Regional--Gruppen wird dieses Jahr erstmals ausgetragen. «Es wird Ende März bis dieser Final stattfindet, wo dann noch Eisbahnen in Betrieb sind, wissen wir nicht genau, wahrscheinlich müsste man dann auf eine grössere Eisbahn ausweichen», erklärt Hansueli Winzenried, Präsident des EHC Mirchel. Aber das ist Zukunftsmusik. 

Freimettigen muss sich steigern 

Der SC Bönigen hat sich diese Saison überraschend gut geschlagen und hält sich seit Wochen an der Tabellenspitze – der EHC Mirchel musste mit den zweiten Rang vorliebnehmen, der SC Freimettigen mit Platz 3. 

«Die Mannschaft muss sich in den Play-offs steigern», stellt Freimettigens Vizepräsident Bruno Roth klar. Coach Stephan Schweingruber habe während der ganzen Saison nie mit einem kompletten Spiel zufrieden sein können. «Wir hatten eine grössere Verletzungswelle – was man nicht wirklich beeinflussen kann – aber es gab auch sehr viele kleine Details, welche nicht funktioniert haben.» Daran wird der Meister der letzten beiden Jahre noch feilen müssen, damit die Mannschaft in den Play-offs – dort wartet in der ersten Runde der EHC Oberlangenegg – ihr wahres Gesicht zeigen kann. 

René Friedli, Trainer des EHC Mirchel, ist soweit zufrieden mit den bisher gezeigten Leistungen: «Unser Ziel war es, im taktischen Bereich eine kontinuierliche Steigerung zu zeigen und die Spielabläufe zu automatisieren – das ist der Mannschaft gut gelungen.» Noch feilen müsse man im Hinblick auf die Play-off-Serie gegen Bern 96 am Powerplay, hält Friedli fest.

Jung und mutig

Die grosse Überraschung der Qualifikation ist dem EHC Brandis gelungen: Trotz aller Turbulenzen rund um die Spaltung des Vereins und dem Wegzug der ersten Mannschaft nach Huttwil, haben es die Zurückgebliebenen geschafft, eine junge, neue Mannschaft auf die Beine zu stellen. Dementsprechend zufrieden mit der Platzierung im Mittelfeld zeigt sich Coach Chris Rohrer: «Es freut mich, die Fortschritte der Mannschaft zu sehen. Wenn ich die ersten Trainigs vergleiche mit dem, was die Mannschaft in den letzten Spielen gezeigt hat, bin ich schon fast ein bisschen stolz. Immerhin konnten wir den routinierteren Mannschaften ein bisschen die Stirn bieten.» Für die Play-offs ist sich Chris Rohrer bewusst, dass der EHC Brandis Aussenseiter sein wird. Gegner wird das viertplatzierte Mühlethurnen sein. «Mir ist vor allem wichtig, dass wir alles geben», hält Chris Rohrer fest. 

Definitiv als Underdog gehen auch die Spieler der EHC Oberlangenegg Wolves in die Play-offs – denn dort wartet der zweimalige Meister SC Freimettigen. Ob Trainer Rolan Aellig nicht etwas gar tief stapelt, wenn er erklärt, dass er einfach auf faire und spannende Spiele hoffe? 

 

31.01.2019 :: Olivia Portmann
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