Anmelden
Was het me am Ribilochgrabe gribe?
Was het me am  Ribilochgrabe gribe?

Im mim letschte Bytrag hani unger angerem dr Ort «Himurych» ir Gmein Bowiu erwähnt. I ha de no drzue gschribe, dass i nid wüssi, wo genau dass me das «Himurych» fingi. Dr Hansruedi Schüpbach het mir de da chönne wyterhäufe: Das sygi e Bitz Land bi de Heimet Vorderschwändi. Woni när uf dr Charte gluegt hat, isch ds grosse «Aha» cho. Me fingt dert zwar ke Ytrag mit «Himurych», aber eine mit «Uwille» – u die zwo Bezeichnige sy mer scho a angerne Ort begägnet. 

Bim «Ribelbärg» isch klar, wo dass dä isch – öschtlech vor Nöimühli bi Zoubrügg. E Läser het mi gfragt, öb das öppis mit dr Tätigkeit «riibe» z tüe heig. 

Afe einisch chame säge, dass das e ganz auti Sach isch. «Cuontz von Ripelberg» steit scho imene Dokumänt usem 14. Jahrhundert. Äbefaus sy die Heimet – hüt gits «unger», «ober» u «hinger Ribelbärg» u de no «Ribelbärgchnubel» – im Trachsuwauder Urbar us dr Mitti vom 16. Jahrhundert erwähnt; denn hei d Schryber «Rippelberg» brucht. I de Amtsrächnige vo 1605 steit de «Ryppelberg» u i dene vo 1641 «Rybelberg» – auso abgseh vom «y» statt «i» isch d Schrybwys denn scho glych gsy wie hüt. 

Dass dä Ortsname öppis mit dr Tätigkeit «riibe» z tüe het, isch hingäge ender unwahrschynlech. Weme die erschte Erwähnige aluegt, de düte die ender uf ne Koseform vomene aute Personename häre. «Ripo» chunnt hie i Fraag; das isch im Mittuauter öppe brucht worde aus Abchürzig vo «Riprecht». Dä Name fingt me i Dokumänt us dere Zyt no ganz hüüfig. 

Ortsnäme, wo e Zämehäng mit «riibe» hei, gits im Gebiet vor «Wuche-Zytig» aber scho. Es Byspiu isch «Ribiloch». Das Heimet ligt imene Sytetääli vom Rinderbach, auso zwüsche Rüegsbach u Affoutere. Dür das Tääli louft de o grad ds «Ribilochbechli». Äbefaus im imene Tääli, gnau gno im «Steinegrabe», ligt dr Ort «Rybeli». Obschon dr unger Teu vom Steine-grabe zur Gmein Signou ghört, steit das Huus uf Bowiler Bode.  

Wüu d Lag vo dene zwene Orte fasch glych isch, dörfti o dr Ursprung vo dene Bezeichnige die glych sy: Ds Riibe, vor auem vo Hanf. Früecher het me die Riibine, wes gange isch, mit Wasserchraft betribe. U da isch natürlech e Platz amene Bach gäbig.   

17.01.2019 :: Bruno Zürcher
Meistgelesene Artikel
Erwarten Sie bitte keine amüsante Geschichte für das Fernsehen, machen Sie sich vielmehr...
Wir alle erleben früher oder später dunkle Zeiten. Zeiten, in denen es am einfachsten...
Marazzis hei z Signou aagfange
D Firma Marazzi stammt o us Signou. Dr Lorenzo Marazzi het dert i de 1920er-Jahr mit zwene...
Eishockey – sein Spiel und sein Leben
Eishockey: Pascal Müller – der ehemalige Tigers-Verteidiger hat die Seiten gewechselt. Seit Mitte...
«Man muss es auch mal gut sein lassen»
Burgdorf: Fünf junge Maurer aus dem Kanton Bern, davon zwei aus dem Emmental, haben sich letzte Woche...
Wochen-Zeitung
Brennerstrasse 7
3550 Langnau i. E.
Tel. 034 409 40 01
Fax 034 409 40 09
info@wochen-zeitung.ch
Redaktion: 034 409 40 05
Öffnungszeiten:
Montag - Freitag
07:30 - 12:00 Uhr
13:30 - 17:00 Uhr