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Wärmende Lieder und Spannung
Schangnau:

Der Jodlerklub Hohgant lädt zu seinem Auftritt im Gasthof Löwen ein. Sein warmherziges Konzert und ein eindrückliches Theater füllen den Abend mit guter Unterhaltung. 

Jetzt, wo der Schnee am Fusse des Hohgants mehr und mehr der Frühlingssonne weicht, wird es den Jodlern im Schangnau so richtig warm ums Herz. Für die diesjährigen Frühlingskonzerte halten sie ein vielseitiges Liederprogramm bereit. Mit «Stilli Zärtlichkeite» von Ruedi Roth eröffneten sie den ersten Konzertabend. Sie führten dabei mit Herzenswärme und Harmonie durch das Jodellied. Die musikalische Leiterin Barbara Egli-Unternährer stand in die Lücke eines kranken Jodlers und zog mit den Mannen unbeschwert durchs Konzert. Der «Ritzigratjutz» von Ueli Zurbrügg bewies erneut das Können der Jodler. Zur Abwechslung bot die Solojodlerin Barbara Egli-Unternährer in Begleitung von Toni Lötscher genussvolle Einlagen. Ihre volle, schön modulierte Stimme kam dabei besonders zur Geltung. 

Das neue Lied von Ueli Moor «Was i gschpüre» war ein spezieller Glanzpunkt im Konzert der Hohgant Jodler. Mit dem Jutz «Lena’s Aigeglanz» erfreuten sie das Publikum erneut. Und als nach «Üsers Edewyss» aus dem Publikum voller Applaus erklang, gabs mit «Bluemepracht» noch eine Zugabe.

Landjäger bringt die Vorladung

Das Theater «Wi ds Eveli gmurbet het» handelt um 1960 und ist in zwei Akte aufgeteilt. In der Stube von Kräuchis überreden zwei Schützenkameraden den jungen Bauern Hans, am 25. Juni mit ans Eidgenössische Schützenfest nach Bellinzona zu kommen. Aber Evi, seine Frau, hat einen sturen Kopf und will sich von den Schützenbrüdern «nid la abschüfele». Denn der 25. Juni ist ihr Hochzeitstag. Das hat Hans total vergessen. Unter der Regie von Irene Bucher machen die Theaterleute ein spannendes Schauspiel aus dem Zweiakter. Als plötzlich der Landjäger mit einer Vorladung vom Statthalter erscheint, geht der «Dischpidaz» erst richtig los. «I ha nüt uf em Chärbhouz», versichert Hans. Erst als der Statthalter seine «Gwungerdrucke» öffnet und Hermann und Margrit Ryser auch zuhören, wird alles klar. Jetzt hat Hans Gelegenheit, seine Beharrlichkeit aufs Spiel zu setzen.

Weitere Aufführungen:

Samstag, 14., und Samstag, 21. April, sowie Donnerstag, 19. April, jeweils 20 Uhr, im Gasthof Löwen, Schangnau

12.04.2018 :: kmb.
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