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Wälti Holzbau macht einen Schritt nach vorne
Wälti Holzbau macht einen Schritt nach vorne Signau: Auf den 1. August -mutiert die Wälti Holzbau AG zur Wälti Holzwerke AG und die neu gegründete Dialog Holzbau AG übernimmt als eigenständige Firma den Bereich Holzbau.

Die heutige Wälti Holzbau AG wurde im Jahr 1947 von Johann Wälti gegründet und 1969 von dessen Sohn Albrecht weitergeführt. Seit 2006 wird der Betrieb in dritter Generation von Bernhard Wälti geleitet. Das Unternehmen ist ausgerichtet für Neu- und Umbauten sowie diverse Zimmereiarbeiten und ist für seine Triasol-Produkte weitherum bekannt. Wie Bernhard Wälti berichtet, bedingen der moderne Holzbau und die Kundenerwartungen die Digitalisierung in den Betriebsabläufen und der Fertigung. «Und weil dies nicht so mein Ding ist, haben wir nach neuen Lösungen gesucht, um Planung, Fertigung und Bauausführung künftig mit grösster Zuverlässigkeit sicherzustellen zu können», erläutert Wälti. Die Lösung bestehe darin, dass der Bereich Holzbau in die neu gegründete Dialog Holzbau AG ausgelagert werde, während er mit zwei bisherigen Mitarbeitern zur Wälti Holzwerke AG mutiere.

Dialog als Leitgedanke

Wie die beiden Geschäftsführer, Andreas Läderach und Mathias Kipfer erklären, übernehmen sie mit ihrer eigenständigen Firma Dialog den Grossteil der bisherigen 15 Wälti-Mitarbeiter. Die Fabrikationsräume, Fahrzeuge und diverse grössere Maschinen können sie von der bisherigen Wälti AG mieten. Beide Teilhaber waren ebenfalls bisherige Angestellte von Wälti und haben sich als Techniker HF Holzbau, beziehungsweise Holzbaupolier ausbilden lassen. «Wir wollen für Planungsarbeiten vorne dabei sein und das neue Unternehmen zu einem führenden Holzbauunternehmen entwickeln», sagt Andreas Läderach. Und auf den Firmennamen angesprochen verdeutlicht er: «Dialog ist im Planungs- und Baubereich von zentraler Bedeutung. Dialog zwischen Planer und Bauherrschaft, Dialog zwischen den einzelnen Unternehmern und Handwerkern, Dialog mit den Bewilligungsbehörden und Dialog im eigenen Betrieb – unter den Mitarbeitenden – das ist wichtig und an diesem Leitgedanken wollen wir uns orientieren.»

Wärme aus Holzschnitzel-Heizung

Bernhard Wälti wird indessen etwas kürzertreten und sich mit seinen Mitarbeitern auf die Produktion von Hobelwaren und Triasol konzentrieren. Sein Angebot umfasse die Herstellung von Triasol Deckenelementen, verschiedene Lohnhobelungen, Bauholzhobelungen, Oberflächenstrukturierungen, Zuschnitte und die Lieferung von Platten und Täfern, erklärt er. Die Holzabfälle – auch dieses Standbein will Bernhard Wälti weiter erhalten – werden seit 1995 mit der eigenen automatischen Holzschnitzel-Heizung zur Wärmeerzeugung im Betrieb und angrenzenden Liegenschaften wie auch für die Gemeindeverwaltung verwendet.

Wie Bernhard Wälti und auch die beiden neuen Geschäftsinhaber betonen, wird dieser Schritt nach vorne die Betriebsabläufe vereinfachen und zu Synergien für beide Betriebe führen.

11.07.2019 :: Max Sterchi
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