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Viel Geduld und Pesonens Klasse
Viel Geduld und Pesonens Klasse SCL-Tigers:

Es gibt in jedem Spiel maximal drei Punkte zu gewinnen. Und doch gibt es Partien, in denen es noch um ein bisschen mehr geht. So eine fand am Dienstag statt, als die SCL Tigers auf Servette trafen. Nachdem Langnau am Wochenende gegen Zug (1:2) und in Lausanne (2:4) ohne Punkte blieb und in den letzten acht Partien nur noch einen Sieg nach 60 Minuten holte, drohte bei einer weiteren Niederlage der punktemässige Zusammenschluss mit Gegner Genf, einem direkten Konkurrenten um einen Playoff-Platz. Sechs oder null Punkte Vorsprung lautete also die Frage.

Entsprechend zäh präsentierte sich das Geschehen auf dem Eis. «Zwei Drittel lang war es ein Geduldspiel», sagte Harri Pesonen, der die Partie mit seinen Saisontoren 12 und 13 im Schlussdrittel entschieden hat, nach dem Spiel. Bezeichnend für die wenig attraktive Partie: Das wegweisende 1:0 nach 47 Minuten fiel nicht nach einer schönen Kombination, sondern durch eine Einzelleistung. Pesonen versenkte die Scheibe nach schöner Körpertäuschung – dank Kollege Johansson vom Gegner abgeschirmt – im Lattenkreuz. Und legte damit den Grundstein zum wichtigen Heimsieg. «Wir haben einen starken Effort erbracht, das war ein grosser Sieg», so der Matchwinner, der während der kommenden Länderspielpause ein paar freie Tage in Finnland verbringen wird und nicht zur Nationalmannschaft reist. «Die Pause kommt zu einem guten Zeitpunkt», sagt Pesonen. Denn: «Jetzt, bei Hälfte der Qualifikation, kommt langsam eine gewisse Müdigkeit auf. In den Beinen, aber auch mental.» Viele Protagonisten der SCL Tigers hüten sich davor, zu offensiv von einer möglichen Playoff-Qualifikation zu reden. Harri Pesonen ist da eine Ausnahme. «Jeder in der Garderobe glaubt daran, dass dies Realität werden kann. Und natürlich ist das unser grosses Ziel», sagt der 30-Jährige offen. Er weiss aber auch: «In der Tabelle ist alles so eng zusammen, es wird ein grosser Kampf in der zweiten Saisonhälfte.»

06.12.2018 :: Christoph Schär
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