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Unter Strom bleiben ist das Allerwichtigste
Unter Strom bleiben ist das Allerwichtigste Eishockey:

Keine Verschnaufpause für die SCL Tigers. Nur 48 Stunden nach dem Gewinn des Playoff-Finals gegen Olten und des NLB-Meistertitels beginnt heute in Rapperswil bereits die Ligaqualifikation, gefolgt vom ersten Heimspiel am Ostersamstag und dem zweiten Auswärtsspiel am Ostermontag. Über die Ausgangslage und den Verlauf der Best-of-7-Serie zwischen dem NLA-Playoutverlierer und dem NLB-Playoffgewinner kann man stundenlang diskutieren und spekulieren. «Das Allerwichtigste aus unserer Sicht ist jetzt, dass wir alle, wie man so schön sagt, weiterhin unter Strom bleiben», findet der vor zwei Jahren nach 1072 Nationalligaspielen zurückgetretene ehemalige SCL Tigers-Verteidiger und jetzige Sportchef Jörg Reber. «Es muss uns gelingen, die zuletzt in der sehr hart umkämpften Finalserie gegen Olten aufgebaute Spannung unbedingt aufrecht zu erhalten. Ist dies der Fall, dann haben wir in mentaler Hinsicht einen nicht zu unterschätzenden Vorteil.» Der gebürtige Schangnauer spricht aus eigener Erfahrung.

Als NLB-Meister mit Biel spielte er vier Mal gegen den NLA-Letzten um den Aufstieg, gewann jedoch nur eine Ligaqualifikation, 2008 gegen Basel. Zwei Mal kämpfte er aber auch mit dem Playoutverlierer der NLA um den Verbleib in der obersten Spielklasse. 2009 rettete sich Biel mit 4:3 Siegen gegen Lausanne, vor zwei Jahren jedoch stieg Jörg Reber mit den SCL Tigers gegen Lausanne ab. Seine erste Ligaqualifikation 2004 mit den Bielern gegen Lausanne wird er nie vergessen: «Nach 13 Jahren in der NLB gewannen wir wieder einmal den Meistertitel. Es gab ein Riesenfest mit der Mannschaft, den Fans und der Klubführung. Im Freudentaumel verloren wir jedoch den nächsten Schritt völlig aus den Augen. Niemand war da, der uns daran erinnerte, dass wir ja noch um den Aufstieg in die NLA spielen können. Wir hatten mit dem Umgang mit dieser Situation ganz einfach viel zu wenig Erfahrung.» Die Best-of-7-Serie sei vorbei
gewesen, ehe sie begonnen hatte.
Die Luft sei draussen gewesen,
sagt Jörg Reber, von der so eminent wichtigen inneren Spannung sei gar nichts mehr vorhanden gewesen. «Die Quittung war brutal. Nach vier Niederlagen in den ersten
vier Spielen war die Serie
zu Ende.»
02.04.2015 :: Werner Haller
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