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Überbauung Schafrain: Keine Kritik, aber Wünsche
Überbauung Schafrain:  Keine Kritik, aber Wünsche Walkringen:

Planer und Investoren haben die Überbauungsordnung «Schafrain» vorgestellt. Geplant sind drei Einfamilienhäuser sowie 19 Wohnungen. Das Interesse war gross. 

Am Schafrain in Walkringen wird ab Herbst 2020 – sofern das weitere Planungs- und Baubewilligungsverfahren termingemäss verläuft – eine neue Überbauung entstehen. Für Gemeindepräsident Peter Stucki wird damit realisiert, was der Gemeinderat bereits mit der Ortsplanungsrevision im Jahr 2014 in die Wege geleitet hat. Dass das Interesse an diesem Projekt gross ist, bewies die stattliche Zahl an Einwohnerinnen und Einwohnern, die am Informationsanlass vergangene Woche teilnahm.

Ein harmonisches Zusammenspiel

Hinter dem Projekt «Schafrain» stehen die Investoren Land+Haus Bautreuhand AG in Zug sowie Heinz Graf, Immograf, in Aarwangen. Die Land+Haus Bautreuhand AG gehört dem Architekten Ueli Zürcher in Aarwangen, und seiner Ehefrau Karin Portmann Zürcher, Anwältin in Zug. Ueli Zürcher ist es auch, der die Überbauungsordnung (UeO) und das Bauprojekt erarbeitet und am Anlass vorgestellt hat. Geplant sind drei Einfamilienhäuser und 19 Wohnungen, davon fünf Kleinwohnungen; diese sind vor allem für ältere Personen gedacht. Wie Zürcher betonte, stehen nachhaltiges Bauen, ein harmonischen Zusammenspiel von modernen Einfamilienhäusern, Terrassenhäusern mit Kleinwohnungen und Familienwohnungen und eine optimale Integration ins Gelände im Vordergrund. Die Verkaufspreise stünden indes noch nicht fest, für ein Einfamilienhaus dürfte der Betrag aber über einer Million liegen, verriet Karin Portmann. 

Offene Fragen, aber auch Lob

Aus dem Publikum gab es kaum Kritik zu Überbauungsordnung und Bauprojekt. Im Vordergrund standen Fragen zur Verkehrssicherheit, zur Hangsicherung und zu allfälligen Schäden an Strasse und Nachbargebäuden während der Bauzeit. Gewünscht wurde unter anderem, die Sunnedörflistrasse bereits vor Baubeginn mit einer Verkehrsberuhigung, beispielsweise einer Tempo-
30-Zone, zu versehen. Ober, den Baustellenverkehr optimal zu organisieren und klare Parkierungsvorschriften zu erlassen. Diese Anliegen und Ängste stiessen beim Projektverfasser wie auch beim Gemeindepräsidenten auf offene Ohren. Gemeinde und Planer erhielten aber auch Lob für ihr Bemühen um eine gesunde Gemeindeentwicklung und die Umsetzung des verdichteten Bauens an diesem geeigneten Standort.

Nach dem nun laufenden Mitwirkungsverfahren (Eingabefrist ist der 4. November) gehe die Überbauungsordnung zur Vorprüfung an den Kanton. Die Genehmigung der UeO durch die Gemeindeversammlung sei für Frühjahr 2020 geplant. Wenn alles planmässig verlaufe, könne mit dem Baubeginn im Herbst/Winter 2020 gerechnet werden, erklärte Ueli Zürcher.

 

24.10.2019 :: Max Sterchi
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