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Temporeicher Start in die Final-Serie
Eishockey, SWHL-B:

Der Playoff-Final der SWHL B, eine Art Déjà-vu der Brandisser Meisterjahre. Nur dieses Mal hatte Bas-sersdorf Heimrecht, da sie die Tabellen-Ersten der Quali waren.

Schon nach knapp einer Minute zappelte es im Netz der Zürcherinnen. Anouck Hofmann drückte an der blauen Linie ab und Daniela Hirsiger profitierte vom Abpraller, welchen sie im Tor versenkte. Die Freude herrschte aber nicht lange, denn bei einer schlechten Zuteilung im Drittel der Emmentalerinnen bediente Walder hinter dem Tor die freistehende Frautschi vor dem Tor. Und bereits hiess es 1:1. Die ersten beiden Tore waren ein Einstimmen auf das, was danach kam. Das Spiel ging von einer Spielfeldhälfte zur anderen. Beide Mannschaften erarbeiteten sich ihre Chancen. Als Lara Stucki ums Tor von Bassersdorf fahren wollte, hakte Bleesz mit ihrem Stock ein und brachte die Brandis- Spielerin zu Fall. Damit erhielt Brandis nach knapp acht gespielten Minuten die erste Powerplay-Situation der Partie. Und wie schon so oft verwerteten sie diese gnadenlos. Anouck Hofmann drückte an der blauen Linie einen derartigen Slapshot ab, welcher der Bassersdofer-Torhüterin Imhof keine Chance liess und sie oben links eiskalt erwischte. Das Drittel endete mit dem Vorsprung für die Gäste aus dem Emmental.

 

Strafen ohne Powerplay-Tore

Die «Basi Ladies» hatten zu Beginn des Mitteldrittels eine gute Torchance, bei welcher Jeaninne Bürki aber zur Stelle war. In der 23. Minute musste dann Petra Melicherikova für einen Haken auf die Strafbank und nicht mal eine Minute später durfte sich Leila Dähler für ein Halten zu ihr gesellen. Brandis wehrte sich erfolgreich zu dritt gegen die anstürmenden fünf Gegnerinnen und hatte in dieser Phase auch etwas Glück, keinen Gegentreffen bekommen zu haben. Nach der überstandenen heiklen Situation erhielt Heuberger von Bassersdorf für einen Haken die nächste Strafe der Partie. Doch zuerst waren die Zürcherinnen in Puckbesitz und die Emmentalerinnen bekundeten Mühe, dem Gegner die Scheibe abzunehmen. Kurz bevor die Strafe abgelaufen war, konnte Lara Stucki im Drittel wunderbar um eine Gegnerin rumlaufen und Marina Zürcher vor dem Tor bedienen. Diese liess sich nicht zweimal bitten und erhöhte das Score auf 1:3 für Brandis. Noch in der gleichen Minute leistete sich dann Selina Hehlen eine unnötige Strafe für einen Stockschlag und durfte auf der anderen Seite des Eises Platz nehmen. Bassersdorf zeigte, dass es auch Powerplay spielen kann. Brandis wehrte sich sehr lange sehr gut und befreite immer wieder. Doch kurz vor Ablauf der Strafe schob dann Merz auf Pass von Tschumi zum Anschlusstreffer ein. Ebenfalls zur gleichen Zeit, zur Mitte des Spiels, wechselte Brandis die Torhüterin, wie das schon die ganze Saison der Fall war. Dunja Fasel übernahm den Platz von Jeaninne Bürki. 

Das letzte Drittel war dann vor allem geprägt von Strafen. Insbesondere Bassersdorf leistete sich einige Zweiminüter mehr als Brandis. Doch beiden Teams gelang es nicht, die Überzahlsituationen in Tore umzumünzen und so blieb es beim Schlussresultat von 2:3 und dem ersten Sieg im ersten Playoff-Finale für die Emmentalerinnen, welche eine nicht optimale Partie spielten. 

Spiel zwei der Final-Serie findet im Brünnli in Hasle statt. Anpfiff ist um 16.45 Uhr. Nicht mit dabei sein werden die zwei Torhüterinnen Dunja Fasel und Jeaninne Bürki sowie die Stürmerin Rebecca Schär. Alle drei nehmen an der Universiade in Krasnoyarsk, Russland, teil. 

28.02.2019 :: Rebecca Schär
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