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Temporeduktion wird geprüft
Zäziwil:

Um die Sicherheit der Schüler zu verbessern, soll das Tempo auf der Oberhünigenstrasse reduziert werden. Der Gemeinderat hat dafür beim Kanton ein Gutachten in Auftrag gegeben.

Im vergangenen Dezember sprach sich sowohl die Oberhüniger wie auch die Zäziwiler Stimmbevölkerung an den Gemeindeversammlungen für die neue Schulorganisation aus. Diese sieht vor, dass die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe (7. bis 9. Klasse) beider Gemeinden ab August im Schulhaus Oberhünigen unterrichtet werden, die übrigen in Zäziwil (die «Wochen-Zeitung» berichtete). Die Schüler von Zäziwil werden den rund drei Kilometer langen Schulweg meist mit dem Velo bewältigen, welcher über die Oberhünigenstrasse führt. Die jüngeren Schüler sollen mit dem Bus von Oberhünigen nach Zäziwil geführt werden. Wie in der «Zäzi-Post» vom Februar zu lesen ist, meldeten sich an der Informationsveranstaltung besorgte Eltern von schulpflichtigen Kindern zu Wort. Demnach sei der Schulweg gefährlich und stelle insbesondere für die schwächeren Verkehrsteilnehmer ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar. Auf der Kantonsstrasse gilt aktuell eine Höchstgeschwindigkeit von 80 Stundenkilometern. Dieses Tempo würde oftmals nicht eingehalten, gaben einige Eltern zu bedenken. 

Entscheid vor den Sommerferien

«Die besorgten Eltern haben die Prüfung einer Temporeduktion auf 60 Stundenkilometer zwischen Zäziwil und Oberhünigen angeregt», sagt Zäziwils Gemeindepräsident Walter Flühmann auf Anfrage. Auch eine spezielle Fahrspur, welche den Radweg von der übrigen Fahrbahn abgrenzt, sei als weitere Sicherheitsmassnahme genannt worden. Für die Gemeinderäte von Oberhünigen und Zäziwil stehe ein sicherer Schulweg im Vordergrund und die Bedenken der Eltern würden ernst genommen, betont Flühmann. «Für eine Festlegung einer Tempoabweichung ist ein Gutachten seitens des Kantons nötig. Der Gemeinderat hat nun ein solches in Auftrag gegeben.» Sie seien optimistisch, dass nach der Prüfung mit einem positiven Bescheid gerechnet werden dürfe. Das Ergebnis soll vor den Sommerferien vorliegen.

07.03.2019 :: vjo.
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