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Talacker-Abwasser nach Worblaufen
Grosshöchstetten:

Künftig wird die Gemeinde das Abwasser vom Gebiet Talacker nicht mehr in die eigene ARA pumpen. Es soll nach Worblaufen fliessen und dort gereinigt werden.

Die Abgeordneten des Gemeindeverbandes ARA Worblental haben an ihrer jährlichen Versammlung einen für die Gemeinde Grosshöchstetten wichtigen Entscheid gefällt: «Der Antrag der Gemeinde Grosshöchstetten, das Gebiet Talacker in das Einzugsgebiet der ARA Worblental zu integrieren, und die damit verbundene Änderung des Organisationsreglements wurden einstimmig angenommen», schreibt der Gemeindeverband in einer Medienmitteilung. 

Der Grund für diese Änderung bestehe darin, dass das Abwasser vom Gebiet Talacker in die gemeindeeigene ARA gepumpt werden müsse. Die Geruchsemmissionen des Sammelbeckens habe man trotz Einsatz von Chemikalien nie ganz eliminieren können, erklärt Therese Dütschler von der Gemeindeverwaltung auf Anfrage. Der Gemeindeteil Schlosswil gehörte bereits vor der Gemeindefusion zum Gemeindeverband ARA Worblental. Dieses Abwasser fliesst auch jetzt dorthin. Deshalb benötige es lediglich eine kurze Verbindungsleitung in den Strang von Schlosswil, so Dütschler weiter. Die Umstellung ist bereits für diesen Herbst geplant.

Gute Rechnung präsentiert

Die Abgeordneten des Gemeindeverbands ARA Worblental haben auch die Jahresrechnung 2018 mit einer Besserstellung von rund 600’000 Franken gegenüber dem Budget genehmigt. Damit hätten sie auch die stabile Entwicklung der Finanzen und die damit verbundenen Beitragszahlungen der Verbandsgemeinden zur Kenntnis genommen», heisst es weiter. 

Zudem wurde an der Versammlung informiert, dass «die Einleitbedingungen sehr gut eingehalten wurden und somit das Hauptziel ‹Gewässerschutz› wiederum vollumfänglich erfüllt wurde.» Auch dem Kreditantrag zur Erneuerung der Energiezentrale sowie der Notstromversorgung stimmten die Abgeordneten einstimmig zu. Damit kann das anfallende Biogas wesentlich effizienter verwertet werden, und die Notstromversorgung wird noch besser gewährleistet sein, informiert der ARA-Verband.

11.07.2019 :: jhk.
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