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Schön, Schöni u schöne
Schön, Schöni u  schöne Ört u Näme:

«Schönebode» gits im Gebiet vor Wuche-Zytig a mehrene Orte. Im letschte «Ört u Näme» hani gschribe, dass ds Wort «schön» oder «schon» i aute Ortsbezeichnige o aus «gäbig» cha dütet wärde. We ds Land äben isch, de geit ds Bewirtschafte ringer u «Bode» meint hie e äbeni Flächi. «Schönebode» gits i de Gmeine Flüehli, Eggiwiu, Schangnou u Grosshöchstette. Ds Heimet Schönebode im Eggiwiu isch ganz tüpisch. Es ligt oberhaub vo Diebusbach inere Waudliechtig. Ds äbenere Gebiet sy Matte, ds stotzigere isch Waud. Ds Wort «Schön» wird i Ortsnäme o brucht aus Gägesatz zu öppis schlechterem. Grad oberhaub vo «Schönebode» wirds de äbe stotziger: Das Gebiet heisst de Steigle. Das chunnt vom authochdütsche «steiga» u da drus isch ds hochdütsche Wort «Steigung» entstange. 

Äbefaus im Eggiwiu u äbefaus sehr aut isch dr Ortsname «Schönerle». Die eutischte Queue, wo dä Name vorchunnt, gö uf ds Jahr 1300 zrügg: Erwähnt isch e «Johannes de Schonerlon» – bim Guet vo däm Johann hets äue uffäuig schöni, glänzigi Erle gha. Das Heimet het übrigens no e angerei Bezeichnig: «Göimehüsi». Es het äue amene Maa ghört, wo «Gäumann» het gheisse. 

O zum Wort «schön» gits o e ­Familiename: «Schöni». Anere Familie, wo so het gheisse, dörfti ds «Schönislee», es Heimet zwüsche Arnisagi u Bigle, ghört ha. Das isch aber äue scho lenger här: Scho 1618 isch «uf dem Schönislee» notiert worde. No chly euter, nämlech useme Urbar usem Jahr 1531 stammt dr Ytrag «Schoenis guot zuo Hochennschwannd» – das Guet muess ame Ort ir Nechi vo Hasli sy gsy; i weiss aber nid gnau wo.  

E chly e angere Hingergrund dörfti «Schönewase» ha. «Wase» hets ir authochdütsche Sprach scho gäh u scho denn Grasland  gmeint. Angersch isch itz aber ds Wort «Schön» z verstah. Es chunnt ender vom Verb «schöne» – me het die Matte «gschönt»,
auso verbesseret. Das chönnti zum Byspiu sy, dass Steine sy zämegläse worde, Büsch u Gjäit usgschrisse – eifach aues, wo die Matte zur Bewirtschaftig verbesseret het. 1741 het sech dä Wase offebar scho schön präsentiert, uf au Fäu isch i de Amtsrächnige «auf dem Schönen Wasen» notiert worde. 

01.11.2018 :: Bruno Zürcher
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