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Schiessanlage wird später saniert
Rüderswil:

Aufgrund der Motion Salzmann wird mit der Sanierung der Schiessanlage Grossmatt zugewartet. Dies entschied der Gemeinderat auf Wunsch des Kantons.

Der Gemeinderat Rüderswil hat am 10. Dezember beschlossen, dass die Schiessanlage Grossmatt im Jahr 2019 saniert werden soll. «Inzwischen haben National- und Ständerat die Motion Salzmann angenommen, welche besagt, dass der Bund bei einer -Sanierung in Zukunft 40 Prozent der anrechenbaren Kosten übernehmen muss», informiert der Gemeinderat Rüderswil. Bis anhin seien bei einer Sanierung pro Scheibe 8000 Franken vom Bund übernommen worden, die restlichen Kosten hätten sich auf die Gemeinden (20 Prozent) und die Schiessvereine verteilt. Weil die Schiessvereine jedoch nur in begrenztem Umfang zahlungsfähig seien, sei deren Anteil auf 10’000 Franken pro Verein begrenzt worden. «Die nicht gedeckten Kosten muss der Kanton übernehmen», heisst es weiter.

«Da sich der Bund künftig deutlich mehr an den Sanierungskosten beteiligt, hat der Kanton Bern die Gemeinde Rüderswil gebeten, die Sanierung der Schiessanlage Grossmatt erst vorzunehmen, wenn die Motion Salzmann umgesetzt wurde», steht weiter in der Medienmitteilung. Der Gemeinderat habe dem nun zugestimmt. Bis die Motion umgesetzt sei, könne  es Ende 2020 oder sogar 2021 werden. Erst danach würden die Sanierungsarbeiten gestartet. «Unabhängig davon wird in den nächsten Tagen das Baugesuch für die Sanierung der Schiessanlage Grossmatt eingereicht», gibt der Gemeinderat bekannt. 

07.03.2019 :: pd.
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