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Reaktion ja, Punkte nein
Reaktion ja, Punkte nein Fussball, 2. Liga:

Nach der 0:11-Schmach in Kirchberg ging es für den FC Langnau darum, sich im Heimspiel gegen Courtételle zu rehabilitieren.


 

Die Devise nach der indiskutablen Vorstellung in Kirchberg war klar. Von der Mannschaft wurde in allen Be­langen eine Reaktion erwartet. Dies sollte – um es vorweg zu nehmen – gelingen. Überhaupt nicht nach Plan verlief allerdings die Startphase des Spiels. Bereits in der 7. Spielminute musste Joel Ritschard ein erstes Mal hinter sich greifen. Jacquel brachte den FC Courtételle mit dem ersten Schuss aufs Tor in Führung. Auch in der Folge waren die Gäste das spielbestimmende Team auf dem tiefen Terrain. Nach 15 Minuten erhöhte Guil auf 2:0 – die Langnauer beschlich ein unliebsames Déjà-­vu-Erlebnis. Erst jetzt kamen die Hausherren etwas besser in die Gänge. Sie nahmen allmählich die ruppige Gangart von Courtételle an. Auch aufgrund der sehr grosszügigen Linie des Unparteiischen entwickelte sich das Spiel zu einem echten Abnutzungskampf. Langnau suchte noch vor der Pause den ersehnten Anschlusstreffer. Besfort Sopa hatte nach einer halben Stunde die beste Chance, als er nach einem schönen Sololauf erst in letzter Sekunde entscheidend am Torabschluss gehindert werden konnte. Die Jurassier bauten nach der starken Startphase ab, so dass es nun ein Duell auf Augenhöhe war. Bis zum Pausentee sollten keine weiteren Tore fallen.

Fussballgötter verschworen sich

In der zweiten Halbzeit sollte das Momentum mehr und mehr auf Langnaus Seite kippen. Sie waren nun die dominierende Mannschaft und erspielten sich gute Chancen im Minutentakt. Astrit Krasniqi scheiterte nach 55 Minuten aus kurzer Distanz am Schlussmann, Reber verfehlte das Gehäuse fünf Minuten später nur knapp und Mike Bauers Versuch aus der Distanz strich ebenfalls knapp über das Tor. Als dann Sopa mittels Strafstoss (54.) ebenfalls am Keeper des FC Courtételle scheiterte, hatten sich die Fussballgötter definitiv gegen die Oberemmentaler verschworen. Dass es mit dem Toreschiessen doch noch klappt, zeigte Sopa in der 73. Minute. Er vollendete einen schnellen Angriff aus spitzem Winkel zum 1:2. Nun war Feuer drin in der Partie. Die Jurassier wurden nur noch durch vereinzelte Entlastungsangriffe gefährlich. Der FCL drängte nun vehement auf den Ausgleichstreffer, doch auch dem eingewechselten Jonas Jordi sollte der Lucky Punch nicht gelingen. Und so kam es, wie es so oft kommt: Ein Ballverlust auf der Höhe der Mittellinie konnte von der weit aufgerückten Langnauer Verteidigung nicht mehr verteidigt werden und Jacquel machte in der Nachspielzeit mit dem 3:1 endgültig den Deckel drauf. 


 

Infos

Langnau – Courtételle 1:3 (0:2)

Moos, Langnau. – SR: Arber Smajli. – Tore:
7. 0:1. 15. 0:2. 73. Sopa 1:2. 90.+1 1:3.

FC Langnau: Ritschard; Hänni (48. Lehmann), Peverelli, Stalder, Hodel (89. Roth); Krasniqi, Bauer, Hug, Heiniger (82. Bahr); Sopa; Reber (69. Jordi). – Bemerkungen: 54. Sopa verschiesst Elfmeter. – Nächstes Spiel (MS): Develier – Langnau (Sa., 26. Oktober, 16 Uhr; Stade de la Pran, Develier).

 

24.10.2019 :: egs.
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