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Radprofis testen die Tour-de-Suisse-Strecke rund um Langnau
Radprofis testen die Tour-de-Suisse-Strecke rund um Langnau Tour de Suisse:

Vergangene Woche kamen die zwei Veloprofis, Stefan Küng und Danilo Wyss, zusammen mit einer Gruppe von Hobbyradlern, in den Genuss einer Proberunde auf der Strecke.

Schon bald steigt in Langnau ein dreitägiges Volksfest. Nach elf Jahren kommt die Tour de Suisse, vom 14. bis  16. Juni, mit der ersten und zweiten Etappe wieder in das Emmental. Wie damals tritt die IG Radsport Region Emmental als lokaler Organisator auf. 

Zum zweiten Mal kommen die Rad- Profis der Tour de Suisse nach Langnau. Stefan Küng gewann letztes Jahr das Einzelzeitfahren und war zeitweise der Träger des gelben Leadertrikots. Im Juni führt die Strecke der ersten Etappe von Langnau nach Zollbrück und wieder zurück.  «Die Strecke des Einzelzeitfahrens bietet keine allzu grossen Tücken und ist perfekt auf mich zugeschnitten», so das Fazit von Stephan Küng nach der 9,5 Kilometer langen Probefahrt. Küngs Ziel ist klar: «Ich will das Zeitfahren gewinnen und das gelbe Trikot  übernehmen.»  Er werde sich dementsprechend vorbereiten und «mit dem Support vom Publikum spürt man seine Beine sowieso nicht mehr», grinst er. 

 

Drei Runden für die zweite Etappe

Die zweite Etappe führt die Sportler von Langnau über die Pässe Schallenberg, Chuderhüsi und wieder nach Langnau. Topografisch ist sie einiges anspruchsvoller. Mit den beiden Pässen Schallenberg und Chuderhüsi haben die Rennfahrer ein paar grosse Hindernisse vor sich. Danilo Wyss und Stefan Küng sind sich einig, dass vor allem die drei Runden, insgesamt 160 Kilometer, den Fahrern viel abverlangen. Auch die 18 Prozent steile Rampe beim Chuderhüsi ist nicht zu unterschätzen. Wie die Profi-Fahrer den Parcours angehen werden, kann Küng auch noch nicht genau einschätzen: «Es kann sein, dass relativ abtastend gefahren wird, weil die Tour de Suisse nach Langnau noch lange geht. Es kommen noch sieben Tage, mit vielen Bergankünften und etlichen Pässen. Deshalb kann es gut sein, dass sich die einten nicht schon von Anfang an zu fest exponieren wollen. Es kann aber auch sein, dass grössere Gruppen miteinander im Ziel ankommen.»

 

Mit Emotionen dabei

Der in Estavayer wohnhafte Danilo Wyss hat die Strecke positiv in Erinnerung. 2008 startete er das erste Mal, mit genau dieser Strecke, bei der Tour de Suisse. Umso grösser ist bei ihm die Vorfreude auf das «fast-Heimrennen». Auch für den Thurgauer Küng ist der Austragungsort mit vielen Emotionen verbunden. Sein Grossvater kam vom Entlebuch und die Familie seiner Freundin kommt aus dem Emmental. «Als Schweizer hat man immer einen enormen Heimvorteil», so Küng.

02.05.2019 :: Stefanie Siegenthaler
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