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Noch drei Parteien im Gemeinderat
Signau:

Die Gemeinderatswahlen endeten für die BDP mit einer Ernüchterung. Ihre einzige Gemeinderätin wurde abgewählt. Auch nicht mehr vertreten ist die FDP. SVP und SP legten zu.

Christine Aeschlimann Brunner zeigt sich am Tag nach ihrer Abwahl enttäuscht. «Ja, ich bin gefrustet. Ich hatte das Gefühl, meine Arbeit recht gemacht zu haben und hätte gerne vier weitere Jahre im Gemeinderat mitgearbeitet.» Als Hauptgrund für ihr Scheitern sieht sie das schlechte Abschneiden der BDP; deren Wähleranteil lag bei acht Prozent, vor vier Jahren war es mit 17 noch gut doppelt so viel. Auch die Listenverbindung mit der EVP konnte den Sitzverlust für die BDP nicht verhindern. Sie werde ihre Amtszeit nun noch sauber beenden, betont Christine Aeschlimann Brunner. 

Ebenfalls mit einer Niederlage endeten die Gemeinderatswahlen für die FDP. Nach dem Rücktritt ihres einzigen Gemeinderates, Alfred Hofstetter, gelang es den Freisinnigen nicht, ihren Sitz zu verteidigen. 

SVP hat die Mehrheit

Somit setzt sich in der neuen Legislaturperiode der Signauer Gemeinderat aus den drei Parteien SVP, SP und EVP zusammen. Neu hat die SVP mit drei Gemeinderäten und einer Gemeinderätin die absolute Mehrheit. Ihr gelang es, den Sitz des abtretenden Gemeindepräsidenten Martin Wyss in ihren Reihen zu halten. Auch die beiden Bisherigen schafften die Wahl, zudem gewann die SVP noch einen Sitz dazu. Auch die SP konnte zulegen und ist neu mit zwei Männern in der Exekutive präsent. Die EVP bleibt wie bis anhin mit einem Sitz vertreten. Im neuen Gemeinderat wird nur noch eine Frau sitzen.

Wer wird Gemeindepräsident?

Noch nicht erfolgt ist die Wahl des Gemeindepräsidiums. Diese findet an der Gemeindeversammlung vom 1. Dezember statt. Bisher ist die Kandidatur des Vizepräsidenten Arno Jutzi von der SP bekannt. Ob er Konkurrenz erhält, ist offen. Die SVP hat sich noch nicht geäussert, ob sie das Amt ebenfalls anstreben will. Kein Thema ist es für Andreas Jutzi, der seit vier Jahren für die EVP im Gemeinderat ist. Die Stimmbeteiligung lag bei knapp 41 Prozent. 

01.11.2018 :: sbw.
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