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Mehr Platz dank provisorischer Lager- und Montagehalle
Mehr Platz dank provisorischer Lager- und Montagehalle Schüpbach: Die Schreinermanufaktur Röthlisberger AG platzt aus allen Nähten; sie will kurzfristig eine provisorische Lager- und Montagehalle errichten; hat aber auch langfristige Pläne.

Die Schreinermanufaktur Röthlisberger AG ringt seit Jahren um zusätzlichen Produktions- und Lagerraum. Und mit dem Ende 2018 erhaltenen Auftrag, über 300 Post-Filialen neu auszustatten, hat sich das Platzproblem drastisch verschärft. Die Firma beabsichtigt deshalb, zwischen dem Feuerwehrmagazin und dem ehemaligen Staatswerkhof eine provisorische Lager- und Montagehalle zu errichten. Dieser Platz gehört der Gemeinde, liegt in der Zone für öffentliche Nutzungen und wird derzeit als Parkplatz benutzt. Ursprünglich war dieses Grundstück für den Bau eines Werkhofes vorgesehen.

36 Meter lange Halle

Wie Geschäftsführer Adrian Röthlisberger anlässlich der Medieninformation berichtete, ist als Sofortmassnahme der Bau einer 36 Meter langen Halle aus Stahlblech mit Flachdach vorgesehen. Der bestehende Parkplatz werde gleichzeitig auf die kürzlich von der Sägerei Stettler erworbene Parzelle am Schüpbachkanal verlegt. Falls das Bewilligungsverfahren ohne Verzögerungen ablaufe, werde der Bau in den Sommermonaten erfolgen können. «Die seit 1940 bestehende und seit 1972 an diesem Standort tätige Röthlisberger AG ist ein bedeutender Arbeitgeber in der Gemeinde und es liegt klar im öffentlichen Interesse, dem Unternehmen entgegenzukommen und ihm die Weiterentwicklung zu ermöglichen.» So umriss Gemeindepräsident Arno Jutzi die Haltung des Gemeinderates zu den geplanten Provisorien. 

Nutzungsdauer von sechs Jahren

Gemäss des eingereichten Baugesuchs soll die Baubewilligung für die Halle und den ebenfalls provisorischen Parkplatz für eine Nutzungsdauer von sechs Jahren befristet werden. Wie hinlänglich bekannt ist, plant die Gemeinde mit dem Projekt Campus 2024 die Errichtung eines zentralen Schulstandortes in Signau. Sofern der Souverän am Wochenende dem Planungskredit und später dem Bauprojekt und den nötigen Krediten zustimmt, wird der Schulstandort Schüpbach ab 2024 nicht mehr benötigt. 

Klare Rahmenbedingungen

Dass die Röthlisberger AG ihr Interesse an der Schulhausparzelle seit längerer Zeit angemeldet hat, ist kein Geheimnis. Mit dem Kauf des Schulhausareals könnte sie sich eine optimale Entwicklungsperspektive schaffen. Und diese Perspektive beinhalte – so der Geschäftsführer – die etappenweise Realisierung eines grosszügigen Neubaus.

Wie beide Parteien betonten, ist diese Zielsetzung für das Unternehmen wie auch für die Gemeinde von grossem Interesse, bedinge aber klare Rahmenbedingungen. Deshalb habe man sich entschieden, die Areal-entwicklung mit einer gemeinsamen Planungsvereinbarung an die Hand zu nehmen. Dabei gehe es darum, den Perimeter für die Planung auf das gesamte Gebiet entang der Gewerbestrasse zu legen und die betroffenen Landeigentümer in die Gespräche und die Planung einzubeziehen. 

Es heisse aber auch, verschiedene Schlüsselfragen, wie die Zukunft der Zivilschutzanlage, die Realisierung eines Spiel- und Begegnungsplatzes oder mögliche Verbesserungen in der Verkehrsführung zu klären. All diese Abklärungen seien auch nötig, um schlussendlich die Preisverhandlungen vorantreiben zu können. Es ist beiden Partnern ein Anliegen, mit der Planungsvereinbarung auch gegen aussen die gegenseitige Verlässlichkeit auszudrücken.

16.05.2019 :: Max Sterchi
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