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Lüthi ist definitiv ein Titelkandidat
Moto2-WM19 mit Tom Lüthi:

Winzige 0,026 Sekunden fehlten Thomas Lüthi im Ziel des Grand Prix von Katar auf Sieger Lorenzo Baldassarri. Gegen den Italiener hatte er den Schlussspurt nur knapp verloren. «Es hätte fast nicht besser laufen können», meinte Lüthi später zu seinem gelungenen Saisonstart. «Ein Sieg wäre schöner gewesen, denn die Geschwindigkeit war da.» Allerdings war der zweite Platz des Emmentalers früh im Rennen überhaupt kein Thema. Von Position sieben gestartet fiel er in der ersten Runde (von 20) auf den elften Platz zurück, ehe er sich an die Spitze kämpfte. «Zu Beginn hatte ich kein richtiges Gefühl für die Frontpartie meines Motorrades. Deshalb fand ich keinen Rhythmus, womit auch Geschwindigkeit fehlte»; erklärte Lüthi seine Startprobleme. In der zweiten Runde hatte sich Lüthi bereits in die Top-10 gekämpft, nach Runde neun rangierte er bereits unter den schnellsten Fünf und in der viertletzten Runde hatte er nur noch den späteren Sieger Baldassarri vor sich, und den deutschen Teamkollegen und Polesetter Marcel Schrötter hinter sich. «In der letzten Runde hätte ich vielleicht noch vorbeifahren können. Aber das Risiko war mir dann zu gross», erklärte der Emmentaler Routinier, der sich zum WM-Start lieber die 20 Punkte holen wollte als neben der Piste leer auszugehen. Lüthi war zweifellos der schnellste Pilot in diesem Moto2-Feld – in Runde zehn brach er gar den Streckenrekord mit 1:58,771. Es war ein gelungenes Comeback von Lüthi in jener Klasse, in der er zuvor (und seit 2010) elf Mal gewonnen, 45 Mal auf dem Podest gestanden sowie 2016 und 2017 jeweils den Vizeweltmeister war, ehe er vergangenes Jahr in der Königsklasse MotoGP kläglich scheiterte. «Tom war echt der Hammer!», freute sich Jürgen Lingg, der Manager des deutschen Teams Intact GP, über seine Neuverpflichtung aus der Schweiz.
Lüthi hatte in diesem Jahr bereits bei den Testfahrten im spanischen Jerez und in Losail, auf der Strecke des Auftakt-GPs überzeugt. Dass er schnell war, sei auch Verdienst des neuen Teams gewesen. Schwärmt Lüthi und sprach gar von seiner besten Saisonvorbereitung. Zweifellos: Lüthi hat sich eine starke Ausgangslage für dieses Jahr geschaffen und gehört unbestritten zu den Titelanwärtern.

14.03.2019 :: von Werner J. Haller
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