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Kleine Änderungen im Schulalltag
Kanton Luzern:

Für 41’000 Kinder und Jugendliche beginnt in diesen Tagen der Schulalltag. Neu gelernt werden müssen etwa die Bezeichnung einiger Fächer – und mehr.  



In 16 Gemeinden hat die Schule diese Woche bereits gestartet, für die übrigen Gemeinden beginnt der Schulalltag am 19. August wieder. Von den rund 41’000 Lernenden im Schuljahr 2019/20 sind 4000 Erstklässler oder Lernende der Basisstufe, 4100 Kinder treten neu in den Kindergarten oder in die Basisstufe ein. Sie alle werden von insgesamt 5600 Lehrpersonen betreut und unterrichtet, wie die Dienststelle Volksschulbildung in einer Mitteilung schreibt.

An den Volksschulen wird es keine grossen Neuerungen geben, mit Ausnahme der Einführung des Lehrplans 21 in der Sekundarschule. Im Schuljahr 2017/18 startete im Kanton Luzern die Einführung des Deutschschweizer Lehrplans 21 im Kindergarten und in der Primarschule. Mit der Einführung in den ersten Klassen der Sekundarschule geht die Umsetzung nun weiter. In der Sekundarschule fallen zunächst neue Fächerbezeichnungen auf, die zum Teil auch neue Inhalte bringen: 

• Räume, Zeiten, Gesellschaft (RZG) umfasst die beiden bisherigen Fächer Geschichte und Geografie: Die Inhalte werden so vermehrt themenbezogen bearbeitet.

• Natur und Technik löst das bisherige Fach Naturlehre ab und umfasst zusätzliche Themen.

• Wirtschaft, Arbeit, Haushalt (WAH) erweitert die Themenbereiche des bisherigen Fachs Hauswirtschaft um wichtige Fragen aus dem gesellschaftlichen Leben.

• Medien und Informatik: Dieser Themenbereich wird neu in einem eigenen Fach unterrichtet. Es umfasst drei Aspekte: Informatik, Medien und Anwendungsfragen.

Für verschiedene Fächer werden mit dem Lehrplan21 neue Lehrmittel eingeführt. Auf der Plattform entdecke.lu.ch. werden neu auch für die Sekundarschule relevante Themen über den Kanton Luzern zur Verfügung gestellt. In mehreren Fächern wird die Lektionenzahl erhöht, damit die Anforderungen des Lehrplans gut erfüllt werden können.

Neue Ateliers für Hochbegabte 

Neben dieser grossen Veränderung werden einzelne kleine Vorhaben realisiert. So starten für hochbegabte Lernende der 3. bis 6. Primarklasse die Ateliers für Hochbegabte, in denen an einem oder zwei Halbtagen Themen wie Chinesisch, Robotik oder auch Denksport und Philosophie bearbeitet werden. «Die Anmeldungen für diese Ateliers übertreffen die Erwartungen sehr stark, so dass noch zusätzliche Ateliers bereitgestellt werden», teilt die Dienststelle Volksschulbildung weiter mit.

Im Sonderschulbereich werden die Angebote für Lernende mit Autismusstörungen ausgebaut. So führt neu das Schul- und Wohnzentrum Malters auch einen Lernwerkstatt für Lernende der Basisstufe. Und der Fachdienst Autismus in der Fachstelle Früherziehung und Sinnesbehinderungen (FFS) der Dienststelle Volksschulbildung kann mit zusätzlichen Personen die Schulen noch besser im Umgang mit dieser Behinderung unterstützen. 



15.08.2019 :: pd.
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