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Jodelnde Feuerwehrmänner
Escholzmatt:

«Füür und Flamme» hiess das Motto des Jodlerchörli Lehn bei ihrem Jahreskonzert. Dem Publikum wurde mit feurigen Liedern in der Mehrzweckhalle eingeheizt.

Von einer «Alp im Summermorgefüür» sang das Chörli im Eröffnungslied. Die Inspiration dazu kam von seinen zehn aktiven und ehemaligen, mit Feuer und Flamme jodelnden, Feuerwehmännern, dem aktuellen und zwei früheren Feuerwehrkommandanten, zwei kantonalen Feuerwehrinstruktoren und weiteren Feuerwehrmännern. Nicht nur das Feuer besangen sie im Chörli, sondern im «Ämme-Jutz» auch das Löschwasser aus dem Fluss.

Im vergangenen Jahr trat das Jodlerchörli Lehn bei vielen Jubiläen auf – und es feierte auch selber ein Jubiläum. Seine Jodlerin Annalies Studer wurde für 50 Jahre Verbandsmitgliedschaft zur Ehrenveteranin ernannt. Mit ihrem Sohn Sämi Studer sang sie im Duett den Jodel «Bim Hüttefüür». Danach präsentierte sie mit dem ganzen Chor die Uraufführung «s’Glüetli» von Dani Häusler nach einem Text des verstorbenen Mundartdichters Beat Jäggi.

Auftritt mit Feuerwehrhelmen

Das moderierende Chinderchörli führte das Publikum mit originellen Versen durch das Programm. Es interviewte auch das Berner Ländlerquartett Res Schmid–Gebrüder Marti, «RSGM» genannt, welches als Gastformation mehrere Liedvorträge begleitete. Der bekannte Schwyzerörgeli-Spieler Res Schmid, Träger des goldenen Violinschlüssels, und seine drei Kollegen gaben bereitwillig Auskunft. Danach hatten die Kinder selbst einen grossen Auftritt. Unter Leitung von Marie-Theres Bieri sangen sie den Ohrwurm «Mier si vo der Füürwehr».

Nach der Bärgandacht von Reto Stadelmann «Wenn uf-z-mal der Tag wott dunkle und der Himmel füürig steit», absolvierten die zehn Feuerwehrjodler-Männer mit ihren Feuerwehrhelmen einen gemeinsamen Auftritt. Nach dem Schlusslied des ganzen Chors «Es luuters Füür isch d’Liebi» von Willi Valotti und der Zugabe «bisch z’friede» spielte die Kapelle zum Tanz auf.

24.10.2019 :: Bernadette Waser
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