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«Jetzt müssen wir Resultate liefern»
«Jetzt müssen wir Resultate liefern»

Die SCL Tigers mussten am letzten Wochenende einen empfindlichen Rückschlag hinnehmen. Null Punkte gegen zwei direkte Konkurrenten um einen Playoff-Platz. Der diskussionslosen 0:4-Schlappe zuhause gegen Lausanne folgte tags darauf eine 2:4-Niederlage bei Ambri. «Das waren sicher nicht die Resultate, die wir uns erhofft hatten», sagt Stürmer Stefan Rüegsegger. «Wir hatten in beiden Spielen gute Ansätze, konnten es aber beide Male nicht über 60 Minuten durchziehen.»

Davor konnte Langnau mit zwei starken Leistungen gegen Lugano (3:1) und Zug (5:1) auf zuvor vier Niederlagen in Folge reagieren. Diesen Schwung konnte die Mannschaft von Heinz Ehlers nicht in die nächsten Spiele mitnehmen, bereits haben sich wieder drei verlorene Partien in Serie angesammelt. Das ständige Auf und Ab zieht sich weiter wie ein roter Faden durch die Saison. Zwar liegen die Tigers in der realen Ta-belle weiterhin hauchdünn über dem Strich, nach Verlustpunkten aber mittlerweile nicht mehr. Trotzdem bleibt Rüegsegger optimistisch. «Die Stimmung im Team ist gut. Wir wissen, was wir können und was unsere Stärken sind. Diese gilt es jetzt einzusetzen», sagt er.

Was den 21-jährigen Stürmer besonders positiv stimmt, ist die Erfahrung aus den letzten Wochen und Monaten. «Es ist gut zu wissen, dass wir in der Lage sind, nach einigen Niederlagen wieder aufzustehen und weiterzukämpfen.» Tatsächlich haben die SCL Tigers in der jüngeren Vergangenheit, wenn es darum ging eine Reaktion zu zeigen, selten enttäuscht. Deshalb ist ihnen – vor der zehntägigen Nati--Pause – im morgigen Heimspiel gegen Biel und am Samstag beim «Strich-Derby» in Bern einiges zuzutrauen. An Motivation fehlt es jedenfalls nicht. «Unser Ziel sind die Playoffs. Und diese können wir aus eigener Kraft erreichen», so Rüegsegger. «Deshalb müssen wir jetzt Resultate liefern.»

Nicht zu weit nach vorne schauen und Spiel für Spiel nehmen. Es sind die üblichen Floskeln, laut Stefan Rüegsegger gibt es aber nichts anderes. «Wir dürfen nicht zu weit nach vorne schauen», sagt er. Und auch nicht zu fest auf die Tabelle. Denn: «Es spielt keine Rolle, wie lange man über oder unter dem Strich ist. Wichtig ist nur, dass man nach 50 Runden darüber ist», sagt der Riggisberger mit einem Augenzwinkern. Seine Zuversicht vor dem Derby ist gross. «Ich erwarte sehr enge und umkämpfte Spiele. Aber wir wissen, dass wir beide Gegner schlagen können.»

30.01.2020 :: Christoph Schär
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