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Jede u jedi het im Rigu si Löffu gha

Uf Schwarzenegg ir Gmein Trachsuwaud het 1653 dr Daniel Rothebüehl gläbt. Er isch eine vo de aktive Rebäue im Bure-chrieg gsy u drfür vor Obrigkeit schwär büesst worde. Am 25. Apriu 1938 isch ds Burehus uf Unger Schwarzenegg abbrönnt. D Ämmitauer Nachrichte vo Münsige hei e Bricht gschribe, woni ha chönne bruche für mis Buech über Trachsuwaud. Eis isch sicher, dir wärdet de bim Läse gseh, dass d Journalischte denn es «bluemigs» Dütsch hei brucht. 

Im Kapitu Rotebüeu chöit dir de o nacheläse, wie me Rosechüechli macht. Rotebüeu isch eini vo de eutischte Adrässe im hütige Heimisbach. Scho im Habsburger Urbar vo 1200 isch dä Hof erwähnt. Drü Pfung u sibe Schilling het dä Hof de Habsburger jedes Jahr müesse abliefere. 1900 het der Johann Steiner vo Signou eine vo dene Höf uf Oberrotebüeu kouft. Mir hei vo de Nachkomme es schöns Foto übercho, wo da Johann Steiner mit seine sibe Sühn durf isch, au Manne ir Uniform. 

Steinersch hei o no öpppis Spezieus bi ihrem Chuchitisch: E so genannte Rigu. Das isch es Brätt mit emene Querhöuzli, wo me si Löffu het drigsteckt nach em Ässe. Zwee Löffu si hüt no drinn! So het i däm Rigu jede si eiget Löffu gha. We eine oder eini isch gstorbe, de hets äbe ei Löffu weniger brucht. Dr Verstorbnig het si Löffu müesse abgää! 

Uf em Sunnsytli darf natürlech d Gschicht vom «Bitzligäb», em Metzger Ueli Gerber, nid fähle. Er heig einisch, wo är i ds Spitau heig müesse, siner Banknote i ds Nachthemmli iignäit. De häter sis Gäud de ömu no gha, wener gschtorbe wär. Si Nach-bsitzer, dr Ärnscht Dällenbach, heig o Hüng gmetzget u Hunds-Schmutz gmacht u verchouft. Das syg schyns ds Beschte gäge Hueschte u Hausweh, hamer la säge. 


28.09.2017 :: Hans Minder, Lokalhistoriker
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