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«Ich musste nicht lange überlegen, als ich angefragt wurde»
«Ich musste nicht lange überlegen, als ich angefragt wurde» Laufen:

Bereits zum 30. Mal hat kürzlich der Napfmarathon stattgefunden, das letzte Mal unter der Leitung des OK-Präsidenten Urs Schneider. Nun übernimmt Martin Hofer die Leitung.

Eine Sache war dem bisherigen Napfmarathon-OK-Präsidenten, Urs Schneider, wichtig: Er wollte nicht nur den Lauf am Leben halten, den Helfern danken und sich ihre Unterstützung wieder erfragen, sondern auch seine Nachfolge sollte noch vor dem letzten Startschuss geregelt sein. Mit Martin Hofer hat er einen passenden Mann gefunden. Und Martin Hofer musste, wie er sagt, gar nicht lange überlegen: «Ich bin schon so lange mit dem Laufsport verbunden: Natürlich als Läufer; eine Zeit lang führte ich in Langnau aber auch ein Geschäft für Laufsportartikel, ausserdem bin ich privat mit Trub und Trubschachen verbandelt – der Napf-marathon war von daher eine Herzensangelegenheit.» Auch wenn die Teilnahme am Napfmarathon noch auf dem Palmares von Martin Hofer fehlt, so kann er von einer ganze Reihe von Läufen in diversen Längen berichten. Auch was das Arbeitspensum und die Aufgabe in einem solchen Amt anbelangt, schreckt Hofer nicht zurück. «Es ist mir bewusst, dass es einiges zu tun gibt. Ich habe aber auch mit Freude zugesagt, als ich gesehen habe, wie das OK aufgestellt ist. Es war mir wichtig, dass ich nicht alleine dastehe», sagt Hofer, welcher auch schon das eine oder andere Ämtli in der Politik innehatte. «Aktuell bin ich als Delegierter des Gewerbevereins unterwegs, habe aber das Gefühl, das ich für den Napfmarathon genug Kapazität aufbringen kann und mit Freude sicher noch etwas beitragen kann.»

Erste Amtshandlung

Alles umkrempeln will Martin Hofer keineswegs. «Ich werde sicher im Laufe der Zeit noch ein paar Fragen haben, wieso gewisse Dinge so entschieden wurden wie sie sind.» Hofers erste Amtshandlung habe darin bestanden am diesjährigen Napfmarathon vor Ort zu sein, den Ablauf zu studieren und erste Gespräche mit den Vorstands-Kollegen zu führen. «Was sehr schnell angegangen werden muss, sind die Gespräche mit den Sponsoren. Die meisten Verträge laufen aus und ich hoffe natürlich, dass die bisherigen Sponsoren auch mir das Vertrauen schenken und den Napfmarathon weiterhin unterstützen werden.» Weiter werde er auch mit den helfenden Turnvereinen und Männerriegen das Gespräch suchen – die Helfer seien schliesslich das tragende Gerüst der ganzen Veranstaltung, erklärt der 53-Jährige. Das es noch einiges zu tun gäbe, über das ganze Jahr, das sei ihm absolut klar. «Ein bisschen Bauchweh wird wohl im Hintergrund bleiben, bis das erste Mal unter meinem Kommando gestartet wird. Erst dann sehe ich wirklich, ob alles so läuft, wie wir  das mit dem Vorstand organisiert haben». 

08.11.2018 :: Olivia Portmann
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