Anmelden
Heute glücklicher als früher?
Auszeit:

Angeblich glauben 50 Prozent von uns, dass es uns besser geht als unseren Grosseltern. Bei der Frage «sind wir glücklicher als unsere Grosseltern?» sind nur noch 30 Prozent dabei.

Auch wenn wir uns nicht alle glücklich fühlen, grundsätzlich leben wir wohlhabend. Trotzdem reden wir unsere Situation schlecht. Evolutionsbiologisch lässt sich unser heutiger Wohlstand und unser Gutergehen nicht erklären. Die Gründerväter der meisten Länder des Westens gingen davon aus, dass alle Menschen von ihrem Schöpfer unabdingbare Rechte erhielten wie Leben, Freiheit und Streben nach Glück. Die Reformation brachte religiösen Pluralismus. Fortan hatten wir, neben anderen Kirchen, die katholische, die reformierte, die lutherische und die täuferische. Diese Vielfalt begünstigte eine Kultur der Innovation. Heute stehen wir in Gefahr, durch negatives Gerede diesen Reichtum wieder zu verlieren. Wir reden uns gegenseitig schlecht. Wir reden lieber boshaft über die andern, statt dass wir uns in unserer Vielfalt ergänzen und aufbauen. Wie heisst es beim Rütlischwur: «Wir wollen sein ein einig Volk.» Gemeinsam können wir nur vorwärtsgehen, wenn wir zusammenhalten und unsere gemeinsamen Werte verkörpern. Die Gründerväter integrierten ihre Werte, die sie aus den Zehn Geboten der Bibel ableiteten, in ihre Überzeugungen und Gesetze. Danach richteten sie ihr Leben, ihre Arbeit und ihre Gemeinsamkeiten aus. Diese Grundwerte, die seit Jahrtausenden das Zusammenleben der Menschen regeln, können wir nachlesen in 2. Mose 20,2 – 17. Ohne diese zehn Grundwerte hat sich in der Vergangenheit – und wird sich in der Zukunft – jede Gesellschaft zerstreiten und sich nicht nur ins Abseits manövrieren, sondern eines Tages auflösen. Gelebte göttliche Richtlinien vereinfachen unser Zusammenleben und geben uns neue Freiheiten, um glücklich zu leben.

25.10.2018 :: Philipp P. Schmuki
Meistgelesene Artikel
«Ihr Deutschen esst gern Schwämme, gäu?», stellte neulich eine Bekannte...
Auszeit: Verzichten Sie auf Blutwürste und essen Ihr Steak nur durchgebraten? (Lev 19,26) Ziehen Sie in...
Wi d Evangelischte  uf Kanzle sy cho
Itze chöme mir zunere Gschicht, woni zersch nid ha wöue gloube, aber sie stimmt...
«Es gibt kein einfaches Spiel – die NLA-Teams sind nahe beieinander»
SCL Tigers: Bei Biel gehörte der 34-jährige Robbie Earl zu den Topskorern. In Langnau hingegen gibt...
Marathon: Am Sonntag fand der 31. Napf-Marathon bei fantastischen Wetterbedingungen statt. Mit einer Zeit von...
Wochen-Zeitung
Brennerstrasse 7
3550 Langnau i. E.
Tel. 034 409 40 01
Fax 034 409 40 09
info@wochen-zeitung.ch
Redaktion: 034 409 40 05
Öffnungszeiten:
Montag - Freitag
07:30 - 12:00 Uhr
13:30 - 17:00 Uhr