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Heiss auf den Play-off-Start
Heiss auf den Play-off-Start Eishockey, SWHL B:

Die Brandis Ladies gehen mit viel Zuversicht in das Play-off. Am Saisonziel hat sich nichts geändert: Am Ende soll es nicht weniger als der Meistertitel sein.

Statistisch gesehen haben die Brandis Ladies die zweitbeste Qualifikation der letzten fünf Jahre gespielt: Zweiter Rang, 15 Siege bei drei Nieder-lagen, am meisten Tore geschossen (102), am wenigsten Tore kassiert (37) und zuletzt sechs Mal in Folge gewonnen. Zweimal musste sich Brandis Qualifikationssieger Bassersdorf geschlagen geben, einmal dem Dritten Langenthal. Beide Teams sind mögliche Play-off-Halbfinal- oder Finalgegner. Trainer Mathias Leuenberger, der die Geschicke der Brandis Ladies seit fünf Jahren lenkt und in dieser Zeit zwei Meistertitel gewonnen hat, bleibt in seiner bisherigen Saisonanalyse cool: «Wir haben unser erstes Ziel mit dem zweiten Rang erreicht, deshalb kann ich grundsätzlich zufrieden sein, vor allem auch, weil wir insgesamt gesehen gute Spiele abgeliefert haben.» Aber, die beiden Niederlagen gegen Bassersdorf liegen ihm auf dem Magen: «Da haben wir wirklich versagt; nicht das abgerufen, was wir eigentlich können.» Vielleicht, so Leuenberger, seien diese Partien auch im Kopf entschieden worden, «denn bisher haben wir gegen Bassersdorf immer gewinnen können».

Skorerqualitäten en masse

In der am Samstag mit dem Heimspiel gegen Kreuzlingen--Konstanz beginnenden Play-off-Viertelfinal-Serie (19.45 Uhr, Eishalle Brünnli, Hasle--Rüegsau) spricht eigentlich alles für Brandis: Die Emmentalerinnen stellen das klar ausgeglichenste Team der Liga. Fünf Feldspielerinnen stehen in den Top 10 der «SWHL B»--Skorerliste, die eingesetzten Torhüterinnen gehören zu den besten. Leuenberger sagt auch, dass man bisher jeweils allen Spielerinnen möglichst viel Eiszeit gewährt und die besten Spielerinnen nie forciert habe. «Wir legen grossen Wert auf die Ausbildung junger Spielerinnen, das hat sich bewährt.» Auch Präsidentin Anita Rohrer unterstreicht die Meinung des Trainers: «Das Engagement eines Eislauflehrers hat sich bereits ausbezahlt, wir haben eindeutig läuferische Fortschritte erzielt.» Sollte es einmal hart auf hart gehen, bleibt also Trainer Mathias Leuenberger durchaus die Möglichkeit, seinen Skorerinnen mehr Eiszeit zu gewähren.

Wettbewerbsverfälschung?

Kreuzlingen-Konstanz, in der Meisterschaft – auch nach einer Reihe von Forfait-Niederlagen – nur auf Rang sieben, bezeichnet Anita Rohrer als «mühsamen und hartnäckigen Gegner». Das trifft nicht nur auf die Spielweise der Thurgauerinnen zu, sondern ist eng verbunden mit der Tatsache, dass Kreuzlingen als Partnerteam von Weinfelden (SWHL A) dessen slowenische Internationale Sara Confidenti mittels B-Lizenz in zwölf Meisterschaftsspielen in der zweithöchsten Liga eingesetzt hat. Rohrer spricht
von «Wettbewerbsverfälschung», denn Confidenti hat in diesen Spielen nicht
weniger als 19 Tore und sechs Assists -erzielt. Gemäss Reglement ist die 21-Jährige auch in den Play-offs spielberechtigt und da Weinfelden am -Wochenende keine Spiele hat, ist ein Einsatz Confidentis im Viertelfinal gegen Brandis wahrscheinlich. «Sei es wie es sei», sagen Rohrer und Leuenberger unisono, «wir sind bereit!».

Verzichten müssten die Emmentalerinnen in einem eventuellen Play-off-Final auf die beiden Torhüterinnen Dunja Fasel und Jeannine Bürki sowie Stürmerin Rebecca Schär: Die drei sind vom Verband für die «Universiade» in Krasnojarsk (1. bis 8. März) aufgeboten worden. Um den Ausfall der beiden Torhüterinnen zu kompensieren, ist im Dezember die bald 20-jährige Sandy Aebi verpflichtet worden. Sie hat ihren Einstand bereits hinter sich und kam bislang zwei Mal zum Einsatz. 

31.01.2019 :: Daniel Monnin
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