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Gemeinderat Markus Geist tritt zurück
Grosshöchstetten:

Markus Geist tritt als Vizegemeindepräsident zurück. Seine Nachfolge tritt Regina Steiner an. Auch sie vertritt den Ortsteil Schlosswil, der vorläufig zwei Sitze garantiert hat.

Markus Geist (FDP) hat sich nach elfeinhalb Jahren als Gemeinderat in Schlosswil und Grosshöchstetten entschieden, zurückzutreten. «Die Ausübung des Amts als Gemeinderat ist für Markus Geist mit seiner aktuellen beruflichen Situation nicht mehr vereinbar», steht als Begründung in einer Medienmitteilung des Gemeinderates Grosshöchstetten. 

Markus Geist wurde 2007 in Schlosswil als Gemeinderat gewählt, führte während zehn Jahren das Ressort Finanzen, parallel während vier Jahren das Ressort Hochbau und Planung und wurde 2016 zum Gemeindepräsidenten gewählt. Nach der Fusion mit Grosshöchstetten auf Anfang 2018 war er Vizegemeindepräsident. 

Fusion als grosser politischer Erfolg

Er war Projektleiter für das Fusionsprojekt Schlosswil–Grosshöchstetten. Sein grösster politischer Erfolg war denn auch die Zustimmung zur Fusion in den Volksabstimmungen beider Gemeinden. «Ich bin sehr glücklich, wie die neue Gemeinde funktioniert und überzeugt, dass sie eine erfolgreiche Zukunft haben wird», lässt sich Markus Geist zitieren. Der Know-how-Transfer sei im letzten Jahr erfolgt, auch dank der Integration des Personals der Verwaltung von Schlosswil. Gestützt auf den Fusionsvertrag hat die Gemeindeversammlung Schlosswil bereits Ende 2017 Ersatzkandidatinnen gewählt für den Fall, dass eine Schlosswil-Vertretung im Verlaufe der Legislatur austreten sollte. Dies ist nun der Fall. Regina Steiner (parteilos) lag auf dem ersten Ersatzplatz und rückt nun nach. Sie wird per sofort Mitglied des Gemeinderates. Der Fusionsvertrag sieht vor, dass der Ortsteil Schlosswil während der ersten vier Jahre nach der Fusion im Gemeinderat Grosshöchstetten mit zwei Mitgliedern vertreten bleibt.

Damit ist der neunköpfige Gemeinderat Grosshöchstetten wieder komplett. «Das neue Vizegemeindepräsidium wird an einer nächsten Sitzung durch den Gemeinderat bestimmt», steht in der Mitteilung weiter.

23.05.2019 :: pd.
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