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Finninnen-Power oder ohne Ausländer
Finninnen-Power oder ohne Ausländer Unihockey:

Am Wochenende startet die neue Unihockey-Saison mit der ersten Runde der Meisterschaft. Das Emmental ist hervorragend vertreten in den obersten Ligen der Schweiz.

Tigers Langnau (NLA): 

Ohne Ausländer, ohne Druck?

Nachdem im letzten Jahr die Playoffs haarscharf verpasst wurden, sind die Erwartungen an die Mannschaft heuer umso grösser. Kadermutationen hat es nicht viele gegeben. Matthias Gafner übernimmt die Position des Head-Coachs von Michal Rybka. Letzterer wird neu als Ausbildungschef im Verein wirken. Mit Martin Kisugite verlässt der letzte ausländische Spieler das Team Richtung Schweden, drei eigene Nachwuchsspieler stossen zur Mannschaft. Die Tigers werden als einziges NLA-Team ohne Ausländer in die Saison 19/20 starten. Angesichts dieser Fakten ist das Ziel Playoff und Cup-Titelverteidigung sicherlich ambitioniert. Sollte es aber dennoch reichen, wird sich mancher Verein erstaunt die Augen reiben. 

 

Skorpion-Emmental-Zollbrück (NLA): 

Mit Finninnenpower in einen Final?

«Nachdem in der vergangenen Saison sowohl in der Meisterschaft wie auch im Cup im Halbfinal Schluss war, soll es in dieser Saison, erstmals in der Vereinsgeschichte, für einen Finaleinzug im Cup oder in der Meisterschaft reichen.» Dies sind die Worte des neuen Skorpion-Emmental-Zollbrück-Trainers Lukas Schüepp, welcher mit dem Team eine intensive Saisonvorbereitung absolviert hat. Fünf Abgänge muss das Team kompensieren, darunter beide Torhüterinnen und die langjährige Teamstütze Julia Rindisbacher. Als Verstärkung reisen nun erstmals zwei Finninnen ins Emmental. Nea Suominen und Emma Itänen kommen beide vom finnischen Meister SB Pro. Die 28-jährige Suominen und die 30-jährige Itänen bringen mit ihren Erfahrungen, dem Spiel mit Ball und ihrer Winnermentalität wichtige Komponenten ins Team, um einen weiteren Schritt vorwärts machen zu können. Zudem konnte mit Helen Bircher auf der Goalieposition ein Transfercoup gemeldet werden. Nach fünf Jahren in der höchsten schwedischen Liga sucht sie eine neue Herausforderung in Zollbrück. Dass die Skorpioninnen bereit sind, zeigten sie bereits am topbesetzten BEO-Cup, welchen sie kürzlich gewinnen konnten. 

 

Grünenmatt (NLB): 

Dank Teamgeist zurück zum Erfolg?

Nach der abermals schwierigen letzten Saison, wo erst in den Abstiegsspielen gegen die Jona-Uznach Flames das Worst-case-Szenario verhindert werden konnte, startet Grünenmatt als Underdog in die neue NLB-Saison. Andreas Leibundgut führt neu das Team, welches Abgänge wie Sandro Habegger, Tobias Eyer, Jens Frejd und Manuel Mucha wohl nur schwer wird vergessen machen können. Der wichtigste Zuzug ist Simon Gurtner. Er stösst von Floorball Köniz zum Kader. Der NLB-Liga-
erhalt liegt sicher im Bereich des Möglichen. Der Kern des Teams kennt sich schon lange und wird wie Pech und Schwefel zusammenhalten, um dem UHCG endlich wieder sportliche Highlights bescheren zu können. 

Eggiwil (NLB):

Gleiches Team, neue Liga 

Nachdem letztes Jahr gegen Pfannenstiel-Egg der langersehnte Wiederaufstieg in die NLB gelungen ist, wollen die Eggiwiler heuer mehr. Das Team um Headcoach Christoph Graf startet praktisch unverändert in die neue Saison. Mit Florian Schwendimann stösst der zehntbeste Skorer aller 24 Erst-Ligateams von letzter Saison zur Mannschaft. Durch die in der Szene bekannte Schnelligkeit und Siegermentalität ist auch in der mit Ausländern gespickten NLB mit Eggiwil zu rechnen. Entsprechend ambitioniert wird auch das Saisonziel definiert: Die Eggiwiler wollen in die Playoffs.. 

 

Lejon Zäziwil (NLB): 

Zehn Abgänge und acht Neue

Das Trainerduo Andreas Krenger und Markus Gerber wird auch in der kommenden Saison an der Bande der Lejon-Damen stehen. Mit ihnen erreichten die Lejonessen zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die zweite Playoff-Runde. Gegenüber zehn Abgängen konnten die Lejon Zäziwil acht Neuzugünge auf die Kader-Liste schreiben. Auf der Goalieposition wechselt vom Partnerverein Skorpion-Emmental-Zollbrück die letztjährige U21-Torhüterin Firdaus Holle ins Fanionteam der Löwinnen. Vom UHT TV Wohlen (2. Liga KF) kommt mit Anabel Bühler eine weitere Torhüterin fix ins Kader und wird zusammen mit Holle und Schaad (bisher) das Goalie-Trio bilden. Bereits letztes Jahr stand sie mit einer Doppellizenz gelegentlich für UH Lejon Zäziwil auf dem Platz. 

 

Schüpbach und Konolfingen (1.Liga): Die letzten Playoffs vergessen?

In eine weitere Saison 1. Liga starten Schüpbach und Konolfingen. Beide Mannschaften mussten letzte Saison nach einer dominanten (Konolfingen) und gewohnt starken (Schüpbach) Qualifikation das überraschende Viertelfinal-Aus verkraften. Im neuen Jahr zählen aber wieder beide Teams zu den heissesten Anwärtern auf den Gruppensieg. Kaderveränderungen gab es kaum welche. Konolfingen unterstrich seine Ambitionen bereits mit einem Sieg im Cup gegen NLB-Vertreter Langenthal. 


12.09.2019 :: Yanick Etter/opk.
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