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EVP: Knapp daneben ist auch vorbei
EVP: Knapp daneben ist auch vorbei Biglen:

Je drei Sitze für die SVP und die BDP, dazu einen für die SP. Die Zusammensetzung des Gemeinderats scheint wenig überraschend. Beim Restmandat war die Entscheidung knapp.

Zumindest Guido Heiniger konnte den Wahlsonntag gelassen verbringen. Der BDP-Politiker war im Vorfeld bereits still gewählt worden, nachdem keine andere Kandidatur für das Gemeindepräsidium eingegangen war. Er wird per Neujahr die Nachfolge von Peter Habegger, FDP, antreten. Weil die FDP an den Wahlen um die restlichen sechs Gemeinderatssitze gar nicht erst teilnahm, war klar, dass es Verschiebungen geben wird. 

Mit 1581 Stimmen die klar stärkste Partei ist die SVP. Sie trat mit zwei Bisherigen an: Walter Portenier erhielt 571 Stimmen – das beste Resultat aller elf Kandidatinnen und Kandidaten. Vreni Moser schaffte ihre Wiederwahl mit 500 Stimmen ebenfalls deutlich. Komplettiert wird das SVP-Trio durch Martin Schöni. 

Souverän im Amt bestätigt haben die Stimmberechtigten von Biglen auch Peter Appenzeller. Er war der einzige Kandidat der Sozialdemokraten für den Gemeinderat. Die Partei konnte bei dem Urnengang 700 Stimmen auf sich vereinen.  

Die BDP hatte sich vor den Wahlen zum Ziel gesetzt, nebst dem Präsidium zwei Sitze im Gemeindrat zu halten. Dies, obwohl sie mit zwei Neuen antreten musste. Die BDP erhielt von den Stimmberechtigten Biglens insgesamt 849 Stimmen. Das bedeutet, dass Patrik Kestenholz direkt die Wahl schaffte, indem er mit 357 Stimmen das beste Resultat auf der Liste der BDP realisierte. Den zweiten Sitz, jener von Andrea Hofer (335 Stimmen), konnte sich die BDP dank des Restmandats sichern.

Neun Stimmen mehr hätten gereicht

Die BDP konnte für das Restmandat noch 424,5 Stimmen in die Waagschale werfen. 

Die EVP war mit vier Kandidatinnen und Kandidaten zu den Gemeinderatswahlen angetreten und konnte 416 Parteistimmen auf sich vereinen – neun mehr, und die EVP hätte auf Kosten der BDP einen Sitz gewinnen können. Somit wird die EVP auch in den kommenden vier Jahren nicht im Gemeinderat vertreten sein.

28.11.2019 :: Bruno Zürcher
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