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«Eine Schweiz ohne Mitte gibt es nicht»
Zollbrück:

 

Schwerpunkte an der Parteiversammlung der BDP Langnau und Umgebung vom 28. März bildeten die kantonalen Wahlen sowie ein Referat einer Quereinsteigerin.  


Nicht ganz zufällig fand die Parteiversammlung der BDP Langnau und Umgebung kurz nach den kantonalen Wahlen statt. Parteipräsident Hansueli Hofmann zeigte sich dazu sehr erfreut: «Die Partei konnte ihre 13 Sitze im Kantonsparlament halten und Regierungsrätin Beatrice Simon erreichte das beste Resultat», resümierte er das Wahlergebnis. Wahlen waren auch das Hauptgeschäft der Versammlung im «Sternen» Neumühle. Das Präsidentenamt übernimmt der Zollbrücker Jürg Rothenbühler; Hans Flückiger (Kassier), Urs Galliker und Markus Grimm wurden als neue Vorstandsmitglieder gewählt. Verabschiedet und für ihre Verdienste geehrt wurden Hansueli Hofmann, Hans Rothenbühler sowie Hans Peter Schenk.

Warum gerade die BDP?

Im zweiten, öffentlichen Teil der Versammlung referierte die in Trub wohnhafte «Tele-Bärn»-Moderatorin Michelle Renaud zu ihrer Erkenntnis «Warum die BDP die bessere Partei ist». Mit ihrem Entschluss, sich politisch zu engagieren, habe sich die Frage nach der idealen Partei gestellt. Sehr rasch habe sie sich für die BDP entschieden. «Diese Partei ist modern, bürgerlich und in der Mitte positioniert. Genauso wie die BDP politisiert, so lebe und denke ich», bekannte sich die 42-Jährige. Das Extreme und Diktatorische oder die zu weit gehende Sozialpolitik anderer Parteien entsprächen so wenig ihrer Denkweise wie ihr Haudegen und von der eigenen Haltung beseelte Meinungsmacher zuwider seien. «Eine Schweiz ohne Mitte gibt es nicht», unterstrich sie mit Nachdruck, «genau diese Mitte vertritt die BDP.» Auf eine Zuhörerfrage meinte sie: «Geht mutig euren Weg und verfechtet klare Positionen, Themen dazu gibt es genug.» Und als Beispiele aus eigener Anschauung liess sie wissen: «Ich bin gegen Olympische Spiele in der Schweiz, bin für ein erträgliches Mass bei den Sozialausgaben und sage Ja zum Burkaverbot.»

«Bleibe auf Sendung bei Tele-Bärn»

Nach 19 Jahren als News-Journalistin und Moderatorin sei es nun an der Zeit, sich selber zu wichtigen Themen zu äussern und Position zu beziehen. Aus diesem Grund habe sie sich in Absprache mit einzelnen Parteiexponenten und der Parteileitung für eine Nationalratskandidatur entschieden. Ein Platz auf der BDP-Liste für die eidgenössischen Wahlen 2019 sei jedenfalls reserviert. Mit ihrem Bekanntheitsgrad rechne sie sich grosse Wahlchancen aus; auch andere Quereinsteiger, wie Matthias Aebi­scher, hätten dies geschafft. Und zu ihrer Doppelrolle als Kandidatin und News-Moderatorin meinte sie: «Auch wenn der ‹Blick› dies anders sieht,
ich bleibe trotzdem – oder gerade deswegen – auf Sendung bei ‹Tele-Bärn›.» 

05.04.2018 :: mss.
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