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Die SCL Tigers stoppen den Negativtrend
Die SCL Tigers stoppen den Negativtrend SCL Tigers:

Nach zuvor vier Niederlagen in Serie haben die SCL Tigers am letzten Wochenende mit den beiden extrem wichtigen Erfolgen in Lugano (3:1) und gegen den Tabellenleader EV Zug (5:1) den Abwärtstrend auf eindrückliche Weise stoppen können. Am Dienstagabend mussten sie sich beim Rückspiel in Zug dann knapp mit 1:2 geschlagen geben. Die deutlich favorisierten Zentralschweizer waren wie schon drei Tage zuvor in der Ilfishalle leicht überlegen, anders als am Samstag, als Langnau extrem effizient war, schlug sich das diesmal auch im Resultat nieder. Ein Beinbruch ist diese Niederlage aber sicher nicht. Wichtig ist, dass die Mannschaft – nach zuvor 17 Gegentoren in drei Partien – ihre defensive Stabilität in den letzten drei Spielen wiedergefunden hat.

«Wenn wir gegen so starke Mannschaften wie Zürich oder Zug schnell spielen wollen, bekommen wir Pro-
bleme. Deshalb mussten wir schauen, dass wir das Tempo rausnehmen können», sagt Trainer Heinz Ehlers auf die Frage, wie es gelungen sei, nach den beiden 1:6-Niederlagen gegen die ZSC Lions zurück in die Erfolgsspur zu finden. Ansonsten griff der Coach nicht gross ein, trotz vier Niederlagen in Folge blieben Krisensitzungen aus. «Die Spieler wussten nach den klaren Niederlagen gegen Zürich selber, dass eine Reaktion kommen musste», so Ehlers.

Weil Lugano am Dienstag gewonnen hat, sind die Tigers in der Rangliste wieder auf den achten Platz abgerutscht. Der weiterhin taumelnde Meister Bern liegt mit zwei Zählern Rückstand knapp unter dem Strich. Die Tabelle sieht wegen der unterschiedlichen Anzahl gespielter Partien – Lugano hat zum Beispiel fünf Begegnungen mehr ausgetragen als Lausanne – weiterhin recht unübersichtlich aus. Trotzdem wird beim Blick darauf schnell klar: Wer noch in den Strichkampf involviert ist – und das sind zwei Drittel aller Teams – darf sich keine grossen Ausrutscher mehr erlauben.

Das gilt selbstredend auch für die SCL Tigers. Im Heimspiel morgen Freitag gegen das punktgleiche Lausanne und am Samstag auswärts beim HC Ambri-Piotta, den man mit einem Sieg vermutlich vorentscheidend zurückbinden könnte, sind weitere Punkte gefordert. Spielt die Mannschaft mit derselben defensiven Disziplin wie zuletzt, stehen die Chancen sehr gut, den Punktestand auszubauen und sich damit weiterhin über dem Tabellenstrich halten zu können.


23.01.2020 :: Christoph Schär
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