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Desolate Leistung der SCL Tigers
Desolate Leistung der SCL Tigers SCL Tigers: Was war da nur los am Dienstagabend in Rapperswil? Die Tigers, die eigentlich die drei Punkte aus dieser Begegnung dringend nötig gehabt hätten, liessen sich vorführen.

Hatten die Rapperswil-Jona-Lakers die Ausläufer des Sturms Sabine als Rückenwind? Von Beginn weg dieser Partie musste man den SCL Tigers ein desolates Zeugnis ausstellen. Die Langnauer standen bei den drei Gegentoren innerhalb von knapp zweieinhalb Minuten komplett neben den Schlittschuhen: Zig Fehlpässe und zu viel Raum für den Gegner waren zwei Defizite, die sich als Zuschauer feststellen liessen. 

Sportchef Marco Bayer weiss nach dem Spiel auch nicht viel mehr dazu zu sagen, als die Fakten zusammenzufassen: «Rapperswil hat konsequent gespielt und ist in den ersten Minuten schnell und einfach zu Goals gekommen», das sei ausschlaggebend für die Niederlage gewesen. 

«Nicht als Mannschaft gespielt»

«Das Spiel ist zum vergessen, unser Auftritt war peinlich», lässt Federico Lardi ausrichten. Die Gründe für das schlechte Spiel sind für Federico Lardi schnell gefunden: «Wir haben nicht als Mannschaft zusammengespielt und haben uns zu viele individuelle Fehler geleistet. Dazu kam die Kaltblütigkeit der Rapperswiler und schon lagen wir im Rückstand». Für den Beoabchter stellte sich in dieser Situation die Frage, wieso Coach Heinz Ehlers kein Time-out genommen hat. «Ich arbeite schon lange mit Heinz zusammen; er nimmt sehr selten ein Time-out», erklärt Verteidiger Lardi. Aber just in diesem Fall hätte es vielleicht den Spielern helfen können den Schwung der Rapperswiler etwas zu brechen.

So oder so: Mit dieser Niederlage rutschen die SCL Tigers erstmals seit Anfang November unter den Strich. Und umso mehr heisst es nun: vorwärtsschauen. «Für uns beginnen die Playoffs schon jetzt», erklärt Federico Lardi, «denn wenn wir jetzt die Punkte nicht mehr holen können, dann können wir uns auch gleich von den Playoffs verabschieden». Wenn sich die SCL Tigers als Mannschaft zusammenraufen können, erklärt Lardi weiter, und jeder für jeden laufen würde, sei es auch möglich am Samstag gegen die ZSC Lions Punkte zu holen.

DiDomenico gebüsst

Gegen Chris DiDomenico wurde wegen Vortäuschen eines Fouls im Meisterschaftsspiel vom 1. Februar zwischen dem SC Bern und den SCL Tigers eine Busse von 2000 Franken ausgesprochen.

13.02.2020 :: Olivia Portmann
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