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Der Weg zum 1:1 führt über ein 0:5
Der Weg zum 1:1 führt über ein 0:5 Olten hat in Langnau einen nicht alltäglichen «Hattrick» realisiert. Es gewann wie schon im Viertelfinal gegen Visp (4:3 n.V.) und im Halbfinal gegen Martigny (2:1 n.V.) auch das erste Auswärtsspiel des Best-of-7-Finals im Emmental knapp, aber verdient mit einem Tor Unterschied (3:2). Nun müssen sich die SCL Tigers morgen im ausverkauften Kleinholzstadion in Olten mit einem Sieg den verloren gegangenen Heimvorteil wieder zurückholen. Ihr Weg zum 1:1-Ausgleich führt über eine Leistungssteigerung, aber vor allem auch über ein 0:5. Am 3. Februar lag Olten im letzten Heimspiel der Qualifikation gegen die SCL Tigers nach 40 Minuten mit 0:1 im Rückstand, schaffte aber im Schlussdrittel mit einem 5:0 noch die spektakuläre Wende. Im Nachhinein betrachtet war dieses 5:0 der Ausgangspunkt einer beeindruckenden Heimspielserie der Solothurner. Mit einem Total von 18:4 Toren entschieden sie die vier bisherigen Playoffspiele vor eigenem Publikum zu ihren Gunsten: 6:1 und 5:1 im Viertelfinal gegen Titelverteidiger Visp, 5:2 und 2:0 im Halbfinal gegen Martigny, dem Zweiten der Qualifikation hinter den SCL Tigers. Die Emmentaler ihrerseits haben seit dem 0:5 am 3. Februar in Olten ihre bisherigen vier Playoff-Auswärtsspiele gegen Thurgau (6:2; 3:2 n.V.) und Langenthal (9:4, 5:4) alle gewonnen. In den vergangenen sechs Wochen sollten sie die 0:5-Lektion eigentlich verkraftet haben. Aber da ist eben noch der Hinterkopf, aus welchem sich negative Erlebnisse nicht einfach mit einem Knopfdruck vertreiben lassen - auch wenn die betreffenden Sportler das überhaupt nicht so sehen. Die Oltener jedenfalls werden sich vor dem morgigen Heimspiel zweifellos sehr gerne an ihre 5:0-Wende vom 3. Februar erinnern. Und dank dem 3:2-Sieg in Langnau zum Auftakt des Playofffinals haben sie bestimmt Appetit auf noch mehr bekommen. Olten beendete die Qualifikation zwar mit der zweitschwächsten Heimbilanz, aber nach dem Trainerwechsel von Scott Beattie (Ka) zu Heikki Leime (Fi) steigerte es sich enorm und erkämpfte sich in zwölf der letzten 16 Qualifikationsheimspiele Punkte. Schlüsselspieler in der Offensive ist ausnahmsweise nicht ein Ausländer, sondern Marco Truttmann. Der 30-jährige Flügelstürmer ist in der NLB mit 218 Punkten (86 Tore/132 Assists) in 166 Spielen der erfolgreichste Schweizer Skorer in den letzten drei Saisons. Vor zwei Jahren wurde er als NLB-Top-
skorer und Stürmer des Jahres
ausgezeichnet.      
19.03.2015 :: Werner Haller
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