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Der Königstitelanwärter siegte am Luzerner-Jubiläums-Schwingfest
Der Königstitelanwärter siegte am Luzerner-Jubiläums-Schwingfest Schwingen:

8200 Zuschauer verfolgten bei herrlichem Sommerwetter die Wettkämpfe des 100. Luzerner Kantonalen Schwingfests in Willisau bis zur Bekanntgabe des Siegers.

Pirmin Reichmuth siegte am Jubiläums-Schwingfest in Willisau. Der Luzerner Kantonalverband feiert dieses Jahr den 100. Geburtstag. Pirmin Reichmuth ist bis zum heutigen Zeitpunkt kaum zu stoppen. Siegte er doch zum dritten Mal an einem Kranzfest. Nach den Festsiegen am Urner- und am Zuger Kantonal-Schwinget gewann er auch in Willisau in überzeugender Manier.

Der 24-jährige Metzger aus Cham siegte schon im ersten Gang gegen den Eidgenossen René Suppiger nach wenigen Sekunden mit Kurz. Auch den zwei nächsten Schwingern erging es nicht anders: Urs Doppmann wie auch Toni Kurmann lagen nach kurzer Zeit auf dem Rücken. Nach dem Mittagessen musste Reichmuth mit dem Sörenberger Mitfavorit, Joel Wicki in den Ring. Die zwei zeigten das, was die Zuschauer sehen wollten, nämlich Schwingsport auf höchstem Niveau. Der Kampf wog hin und her, beide hätten den Sieg verdient – nach fünf Minuten wurde gestellt. Mit tosendem Applaus wurden die zwei Schwinger aus dem Ring begleitet. Im fünften Gang musste Werner Suppiger die Überlegenheit von Pirmin Reichmuth anerkennen: Suppiger verlor mit Wyberhaken und Nachdrücken. Reichmuth genügten die 48.75 Punkte für den Einzug in den Schlussgang. Sein Gegner war heute auch gut in Form. Der aus Buttisholz stammende Sven Schurtenberger gewann im ersten Gang gegen den Schwingerkönig aus Horboden, Killian Wenger, mit Kreuzgriff und übers Knie rückwärts leeren platt. «Das gab mir Auftrieb», bestätigt Schurtenberger seinen späteren Siegeszug. Er gewann gegen alle Gegner und hatte vor dem Schlussgangseinzug mit 49.25 Punkten einen halben Punkt Vorsprung auf Pirmin Reichmuth. 

Im Schlussgang ging es aber dann ziemlich schnell: Reichmuth konterte Sven Schurtenberger’s innerer Hacken und kam somit am Boden zum  vielumjubelten Sieg. 

«Im Moment läuft’s sehr gut. Ich bin gut in Form und habe keine Blessuren», so Reichmuth auf die Feststellung, dass er nun für das Eidgenössische in Zug definitiv zum Kreise der Favoriten gehört. 

Der Ehrenplatz eroberte der Sörenberger Joel Wicki mit fünf Siegen, unter anderem gegen die zwei Eidgenossen Domenic Schneider aus Fritschen und Christian Schuler aus Rothenthurm. Wicki fehlten die Maximalnoten für den Schlussgang. Im dritten Rang klassierte sich der Schlussgangverlierer Sven Schurtenberger.

 

Schwingerkönig bester Gast

Trotz Startniederlage konnte sich Schwingerkönig Kilian Wenger im Laufe des Tages steigern: Er rollte das Feld von hinten auf. Mit fünf Siegen und einer Punktzahl von 57.50 Pkt. ist er im vierten Rang aufgeführt. Zwei Kränze gingen in die Nordostschweiz zu den beiden Brüdern Domenic und Mario Schneider.

Auch je einen Willisauer Kranz eroberten sich der 20-jährige Ronny Schöpfer aus Wiggen und der Sörenberger Bruno Fink. Beide sind im Rang acht mit 57.50 Punkten klassiert.

06.06.2019 :: Christian Frey
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