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Der Kampf um das Wasser
Trub:

Der Jodlerchor Trub lädt zu seinem Auftritt ein. Mit einem farbigen Konzert und eindrücklichen Theater bot er dem Publikum am ersten Abend vollwertige Bühnenkost.

Unter der musikalischen Leitung von Christine Eichenberger, die dem Jodlerchor Trub bereits zehn Jahre vorsteht, eröffnete dieser das Konzert mit dem «Bärgmorgelied» von Simon Hefti. Das Erwachen des Frühlings kam darauf im «Buecheloub» von Miriam Schafroth schön zum Ausdruck. Auch der Jutz «Dr Wägbegleiter» von Adrian Ettlin klang frisch und lebendig durch den Saal. Die Komposition ist ziemlich neu; sie wurde erst 2017 geschaffen. Hingegen gehört das Lied von Adolf Stähli «Ab de Bärge» zum älteren Semester, das vom Jodlerchor in schöner Harmonie vorgetragen wurde. Nach dem «Streiwilied» widmeten sich die Jodlerinnen und Jodler einem recht anspruchsvollen Stück. Walter Guggisberg hat für den Jodlerchor das bekannte Volkslied «Lueget vo Bärge u Tal» neu gesetzt und mit eingeflochtenen Jodelsequenzen zu einem speziellen Stück verarbeitet. Der Jodlerchor Trub erntete für diese einzigartige Darbietung kräftigen Applaus.

Dr Gythofpuur

Das Dialekt-Volksstück «Dr Gythofpuur» von Hans Roth, unter der Regie von Hans Schmid, handelt in der Zeit um 1950. In den beiden Dörfern Burgmatt und Burgwald herrscht grosse Trockenheit. Die Brunnen versiegen mehr und mehr. Auf dem «Gythof» wird eine neue Quelle entdeckt. Ob der junge «Gythofpuur» wohl so geizig ist wie sein Vater es war? Es wird viel gemunkelt im Dorf und das Vorurteil ist gross. Zudem sind die beiden Gemeinden wegen alter Streitereien unversöhnlich.

Beeindruckt von den natürlichen und lebhaften Auftritten der Theaterleute verfolgt man das Spiel, das nebst Spöttereien, Klagen und Gejammer auch verspielte Liebesszenen zeigt. Man schenkt dem jungen «Gythofpuur» grosse Achtung, als er mit Geduld ein grosses Wunder vollbringt. 

 


14.03.2019 :: kmb.
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