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«Der Aufwand ist enorm, aber ich freue mich auf ein tolles Fest»
«Der Aufwand ist enorm, aber ich freue mich auf ein tolles Fest» Schwingen: Schon am Mittwoch konnten die ersten Besucher das Gelände des Emmentalischen Schwingfestes in Zäziwil betreten. Das Rahmenprogramm hat schon begonnen.

Was schon vor zwei Jahren begonnen hat, steht nun kurz vor dem Höhepunkt: Am Sonntag, 12. Mai, findet in Zäziwil das Emmentalische Schwingfest statt. Das Rahmenprogramm hat bereits gestern Mittwoch begonnen. Kurz vor Fertigstellung der Bauten auf dem Gelände des Emmentalischen Schwingfestes, liess sich der OK-Präsident Jürg Herrmann den Puls fühlen.

 

Jürg Herrmann, sind Sie mit dem Verlauf und dem Stand der Arbeiten zufrieden?

Von der Organisation her ist alles sehr gut gelaufen. Wir haben vor zwei Jahren mit den OK-Sitzungen begonnen. Danach haben wir uns im Zweimonatstakt getroffen. Nebst dem grossen, 17-köpfigen OK hatten wir noch ein dezimiertes Kern-OK, um im kleineren Rahmen etwas effizienter die Problemstellungen zu diskutieren. Das so zu machen, war ein guter Entscheid.

 

Hat beim Aufbau und der Umsetzung alles funktioniert, wie Sie es vor zwei Jahren schon angedacht hatten?

Wir haben gut 20 Tage vor dem Fest mit dem Aufbau begonnen. Nebst den freiwilligen Helfern hatten wir zum Glück auch noch Unterstützung von einer 20-köpfigen Zivilschutz-Delegation. Bisher ist alles gelaufen wie geplant. Klar, gab es zum Schluss noch einige Details zu klären. 

 

Sind die Mitglieder des Schwingklubs Zäziwil alle in der Pflicht, zu helfen?

Ja, natürlich, alle Mitglieder der Trägervereine sind auf die eine oder andere Weise eingebunden. Die Schwinger sind natürlich für das effektive Schwingfest verantwortlich. Dann haben wir Helfer aus anderen Vereinen. Das Schöne war, dass wir nicht viele Helfer anfragen mussten, sondern die meisten sich selber gemeldet haben. Bei einzelnen Aufgaben war es uns aber wichtig, dass die Sicherheit stimmt. Das heisst, auf den Maschinen waren nur ausgebildete Fahrer und im Bauressort haben wir vor allem mit Handwerkern gearbeitet. 

 

Was war denn aus organisatorischer Sicht die grösste Herausforderung?

Der Vorverkauf und die Sitzplatzordnung. Obwohl wir mit einer Ticket-Organisation zusammengearbeitet haben, hat es schlussendlich einen ganzen Abend gedauert, mit zwölf Helfern den Versand aller Tickets vorzubereiten.

 

Kann das Budget eingehalten werden?

Wir wissen schon jetzt, dass wir im Ressort Bau eine Kostenüberschreitung haben werden. Der Grund ist, dass wir dem Catering-Partner nicht die Stromversorgung liefern konnten, die er braucht. Wir müssen mit Notstromaggregaten arbeiten. Das kostet einiges mehr als geplant. Wir hoffen natürlich, dass das Wetter uns hilft, dieses Loch mit Gastroeinnahmen zu füllen.

 

Das Wetter ist eine grosse Unbekannte. Was wäre sonst noch ein «Worst-Case-Szenario»?

Ich denke, wir sind vorbereitet. Wir haben bau- und brandschutztechnisch das Mögliche gemacht. Ich hoffe, es gibt ein tolles Fest, denn der Aufwand ist enorm.

 

Im Mittelpunkt steht der Schwingsport. Wen möchten Sie am liebsten im Schlussgang sehen?

Mein heimlicher Favorit ist Kilian Wenger, auch wenn er nicht von hier ist, aber er ist ein Top-Athlet – im und neben dem Sägemehlring. Wir sind stolz, dass die Berner Spitze ziemlich komplett vertreten sein wird: Simon Anderegg, Christian Stucki, Remo Käser und von den Emmentalern werden Thomas Sempach, Matthias Aeschbacher und Patrick Schenk alle teilnehmen. Das ist natürlich schön, wenn das Fest gut besetzt ist.

Die Spitzenpaarungen im 1. Gang
Aeschbacher Matthias vs. Stucki Christian
Gnägi Florian vs. Wenger Kilian
Anderegg Simon vs. Käser Remo
Sempach Thomas vs. Zenger Niklaus
Graber Willy vs. Schenk Patrick
Gehrig Damian vs. von Weissenfluh Kilian
09.05.2019 :: Olivia Portmann
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