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Dem eigenen Lächeln auf der Spur
Langnau:

Am nationalen Tag der pflegenden und betreuenden Angehörigen lud die «Sorgende Gemeinschaft Langnau» zu einer Auszeit im Dahlia Oberfeld ein. Gastreferent war Beat Hänni.

«Die Sorgende Gemeinschaft» sei darauf ausgerichtet, in Langnau eine Sorgenkultur aufzubauen, in der sich Menschen wohl und eingebettet fühlten, informierte Gemeinderätin Susanne Kölbli in ihrem Grusswort. Vertreterinnen und Vertreter der mitwirkenden Institutionen waren zugegen.

Oft ist der Alltag von pflegenden und betreuenden Angehörigen anspruchsvoll und von einem Wechselbad der Gefühle begleitet. Dieser Nachmittag diente dazu, sich auszutauschen, neue Impulse zu empfangen und Kraft zu schöpfen. Beat Hänni, Bottmingen, ist überzeugt, dass viele Situationen mit Humor und einem Lächeln im Herzen leichter zu bewältigen sind. So ging er mit den Anwesenden auf Spurensuche nach dem eigenen Lächeln – nicht gleichzustellen mit Lachen. Er gab den Rat, alte Menschen in ihrem eigenen Humor abzuholen. Humor sei etwas sehr persönliches, jeder trage ihn an einem anderen Ort. «Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln», versicherte Hänni. Der Stress des Alltags könne durch eine heitere Handlung abgefedert werden. Einem Gegenüber ein Kompliment zu machen, sei etwas ganz Einfaches, meinte er weiter.

Erholungsinseln sind wichtig

Pflegende und betreuende Personen gaben den Anwesenden Einblick in ihren Alltag. Sie bestätigten, dass Humor und ein Lächeln im Herzen manche Situation leichter machten, sei es nun bei der Betreuung von Kindern, dem Partner oder den eigenen Eltern. Dazu seien der gegenseitige Austausch ebenso wie Erholungsinseln im Alltag sehr wichtig, um über die Runden zu kommen. Mutig zu sein und Hilfe zu holen, wurde sehr empfohlen. Der Wunsch nach einer Plattform, die in schwierigen Situationen direkt Hilfe bietet, schloss sich an. 

08.11.2018 :: kmb.
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