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Delphinwelle, Rückwärtssalto und im Wasser schweben
Delphinwelle, Rückwärtssalto und im Wasser schweben Grosshöchstetten:

Schülerinnen und Schüler der 2. bis 9. Klasse tauchten anlässlich des Ferienspasses im Hallenbad in die Welt der Meerjungfrauen und des Neptuns ein.

In einer Reihe sassen die Kinder und Jugendlichen am Beckenrand im Hallenbad Grosshöchstetten und verwandelten sich mit dem Anziehen der Mono-Flosse, dem Kostüm und einer Taucherbrille in Meerjungfrauen und in Neptun. Nach dem Einturnen konnten sie endlich in die magische Welt der Nixen hinabtauchen; in eine Ruhe, welche sie an Land in dieser Form nie finden würden. Die meiste Zeit des Kurses verbrachten die Teilnehmerinnen und der Teilnehmer unter Wasser und versuchten mit dem korrekten Schwimmstil kunstvolle Drehungen und Figuren zu machen: die Nixenwelle, die Delphinwelle oder den spielenden Delphin. Wichtig dabei war, dass die Bewegungen aus dem Bauch und nicht mit den Knien gemachten wurden, um vorwärts oder rückwärts zu tauchen. Genauso gehörten auch ruhige Figuren dazu, wie die Sonnenanbeterin, bei der man ganz ruhig auf dem Rücken im Wasser schwebt und die Sonne «anbetet».

Natürlich durften die Meerwesen auch durch wunderschön geschmückte Blumenreifen tauchen. Schliesslich halfen sie am Schluss noch mit, das Meer aufzuräumen, indem sie nach Muscheln und Seesternen tauchten. 

Den Körper bewusst wahrnehmen 

Mit einem entspannten und dennoch wachsamen Blick beobachtete Sonia Schenk die Meerjungfrauen-Schar und den Neptun im Wasser. Sie ist die leitende Meerfrau und führt regelmässig Kurse in den Schwimmbädern Grosshöchstetten und Thun durch. Um die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen zu gewähren, waren pro Gruppe immer zwei Aufpasser im Wasser und eine Person am Beckenrand. «Den Wasserdruck auf den Körper darf man nicht unterschätzen», sagte Sonia Schenk. Deshalb durften auch nur Kinder mitmachen, welche schon das Pinguin-Schwimmabzeichen besitzen, mit dem Element Wasser vertraut sind und sich darin sicher fühlen. Ansonsten war es der Leiterin wichtig, dass die Kinder Spass hatten. Eine bessere Körperwahrnehmung und die Steigerung des Selbstwertgefühles seien dabei angenehme Nebeneffekte des Meerjungfrauenschwimmens, erklärte Sonia Schenk.

Grosses Interesse

«Weil der Kurs letztes Jahr so grossen Anklang fand, beschlossen wir das Erlebnis dieses Jahr wieder anzubieten», erklärte Sabine Linder, Vizepräsidentin des Ferienspass-Teams. Aus acht reformierten Kirchgemeinden rund um Grosshöchstetten stand das Erlebnis den Schulkindern zur Verfügung. 

Rückwärtssalto unter Wasser

Bei den Kindern kam der Kurs durchwegs positiv an. Einzig mit dem Ohrendruck hatten einige etwas Mühe. Sarah war letztes Jahr dermassen begeistert, dass sie auch dieses Mal unbedingt dabei sein wollte. «Mir gefällt alles am Kurs», schwärmte sie. Ihrem Bruder Kevin hat es auch gut gefallen. Er fand allerdings den Rückwärtssalto unter Wasser und das lange Tauchen schwierig. Sarah möchte sich auch in den nächsten Sommerferien wieder in eine magische Meerjungfrau verwandeln.

15.08.2019 :: Stefanie Siegenthaler
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