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D Aafäng vor ­Ysebahn hieumenang
D Aafäng vor ­Ysebahn hieumenang Vo Früecher:

 

Hüt wott nech de vor Ysebahn vo Signou verzeue. Zersch hani aber no es guets Gschichtli zum Kapitu Chiuche: 

Dr letscht katholisch Prieschter, dr Bendicht Messerschmied, isch nach dr Reformation eifach blibe u isch de haut nümme Prieschter, sondern reformierte Pfarrer gsy. Z Signou hets sit dr Reformation 30 Pfärrer gha – nid jede isch e Heilige gsy. Dr Pfarrer Hartmann het me 1661 sogar wäge Ehebruch abgsetzt u ygsperrt. Si Nachfouger isch drfür vorhär Fäudprediger gsy im Bärner Regimänt vo de Venezianer. Die hei gäge d Türgge kämpft. Dert hani sogar es Beleg, dass e Soudat us Langnou ufem Sklavemärit z Beugrad e Sklavin kouft u mit heigno het. 

 

Itz chumeni zur Ysebahn: Dr Ysebahnbou ir Schwyz het 1847 aagfange. Denn isch zwüsche Züri u Bade die erschti Ysebahn eröffnet worde. 1852 het dr Kanton Bärn mit der Schwyzerische Centralbahn (SCB) e Vertrag abgschlosse füre Bou vo dr Linie Oute–Herzogebuchsi–Bärn. D Bahn-gseuschaft het drfür kener Stüüre zaut u het sech ds Privileg usbedunge, weme no meh Linie wöu boue, dass si zersch gfragt wärdi. D SCB isch die gröschti Bahngseuschaft gsy u het z Oute ds Zäntrum vo de Bahne gha. Dert chöit dir no hüt dr Stei aaluege mit em «Null»-Punkt! 

Dr Kanton het schnäu einisch Krach gha mit dere Bahngseuschaft – was de Konservative vo Bärn passt het. 

1857 hei de es paar vor Radikale Partei e nöii Bahn gründet, d Oscht-West-Bahn. Die hei e Linie wöue vo La Neuveville über Bieu uf Bärn u de vo dert via Gümlige, Langnou wyter über Luzärn u Zug bis uf Züri. Vo Zug us hätt me de no e Bahn uf Rapperswiu wöue boue – das hät de dr Centralbahn so richtig Konkurränz gmacht!

Aagfange hei si mitem Stück vo La Neuveville bis Luzärn. Bärn het Aktie für zwo Millione zeichnet – Luzärn het nüt meh wöue wüsse vo däm nöimödische Züüg. Das isch de dr erscht Dämpfer gsy i dere Gschicht.

07.03.2019 :: Hans Minder, Lokalhistoriker
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